Überblick
Der Bachelorstudiengang Physik an der Universität Rostock vermittelt eine fundierte naturwissenschaftliche Grundausbildung für das Verständnis komplexer Naturphänomene. Studierende am Standort Rostock werden sowohl in der theoretischen als auch in der experimentellen Physik geschult und erwerben essenzielle mathematische Kenntnisse. Neben den physikalischen Kerngebieten bietet der Studiengang Raum für überfachliche Wahlmodule sowie praktische Forschungserfahrungen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Experimentalphysik, Theoretischer Physik und Mathematik vermittelt der Bachelorstudiengang an der Universität Rostock ein solides wissenschaftliches Fundament in einem international geprägten Umfeld. Ziel der Ausbildung ist das Verständnis grundlegender Naturzusammenhänge und das methodische Lösen komplexer Problemstellungen. Die Vermittlung sowohl theoretischer als auch praktischer Fähigkeiten bereitet auf eine spätere Spezialisierung oder den direkten Berufseinstieg vor.
Studieninhalte & Module
Die fachliche Strukturierung umfasst Pflichtbereiche aus den Kerndisziplinen der Physik und Mathematik sowie ergänzende Wahlmöglichkeiten:
- Experimentalphysik: 11 Pflichtmodule zum Erlernen moderner Experimentiertechniken und phänomenologischer Zusammenhänge
- Theoretische Physik: 6 Pflichtmodule zur fundierten mathematisch-theoretischen Modellbildung
- Mathematik: 5 Pflichtmodule zur Erlangung der notwendigen analytischen Werkzeuge
- Nichtphysikalischer Wahlbereich: Erwerb von interdisziplinären Kenntnissen aus anderen Fachgebieten
- Praktika & Bachelorarbeit: Physikalische Laborpraktika zum Erlernen des Umgangs mit wissenschaftlichen Geräten sowie ein eigenständiges Forschungsprojekt im Rahmen der Bachelorarbeit im sechsten Semester
Berufsperspektiven
Der Abschluss dient als primäre Grundlage für eine weiterführende akademische Qualifikation im Rahmen eines Masterstudiums, wie dem M.Sc. Physik an der Universität Rostock, und einer eventuell anschließenden Promotion. Zudem qualifiziert das erlangte analytische Profil für einen unmittelbaren Einstieg in die Praxis. Typische Tätigkeitsfelder umfassen:
- Erfassung und Auswertung physikalischer und technischer Messwerte
- Einrichtung, Betreuung und Optimierung moderner Produktionsanlagen
- Organisations-, Beratungs- und Prüfaufgaben in Industrieunternehmen, Forschungsinstituten sowie der staatlichen Verwaltung
Besonderheiten
- Auslandsstudium: Ein freiwilliger Auslandsaufenthalt wird insbesondere im Rahmen des ERASMUS-Programms für das vierte oder fünfte Fachsemester empfohlen.
- Praktische Laborausbildung: Integrierte physikalische Praktika vermitteln direkte Kompetenzen im Umgang mit experimenteller Messtechnik.
- Zulassung: Der Studiengang ist zulassungsfrei (kein NC) und startet jeweils zum Wintersemester.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester