Überblick
Der weiterbildende Masterstudiengang Insolvenzrecht und Reorganisationsverfahren an der Hochschule Trier bietet eine fundierte Spezialisierung an der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft. Das berufsbegleitende Studium vermittelt essenzielles Fachwissen für die Bewältigung von Unternehmenskrisen sowie für die Begleitung von Sanierungsprozessen. Dank eines flexiblen Formats aus Online- und Präsenzveranstaltungen lässt sich das Qualifikationsangebot optimal in den Arbeitsalltag integrieren.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Insolvenzrecht und Reorganisationsverfahren“ (LL.M.) am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier richtet sich an Jurist:innen, Betriebswirt:innen, Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen. Die viersemestrige, berufsbegleitende Weiterbildung umfasst 90 ECTS und vermittelt vertieftes Spezialwissen an der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft. Das Studium kombiniert das Selbststudium über Studienbriefe mit flexiblen Lehrveranstaltungen, die als Blockseminare an Wochenenden (freitags/samstags) oder online stattfinden.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum vermittelt in den ersten drei Semestern juristische Grundlagen und wirtschaftliche Kenntnisse, bevor im vierten Semester die Abschlussarbeit erfolgt:
- Insolvenzrecht: Vertiefung der juristischen Grundlagen und Verfahrensführung in Unternehmenskrisen.
- Betriebswirtschaftliche Inhalte: Analyse wirtschaftlicher Zusammenhänge, Entscheidungsprozesse und unternehmerischen Denkens.
- Steuerrechtliche Module: Vermittlung von steuerlich relevanten Fragestellungen im Sanierungs- und Insolvenzkontext.
- Praxisfälle und Fallstudien: Lösungsentwicklung für reale Unternehmenskrisen unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten.
- Master-Arbeit und Kolloquium: Anfertigung der Masterarbeit zu einem frei wählbaren Thema im vierten Semester mit anschließender Präsentation.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen steuern rechtssichere Insolvenzverfahren, bearbeiten Insolvenzfälle in der Praxis, begleiten Restrukturierungen oder beraten bei Unternehmensnachfolgen sowie übertragenden Sanierungen von KMU. Der international anerkannte Abschluss „Master of Laws (LL.M.)“ qualifiziert für Spezialisten- und Führungspositionen in Insolvenzverwalterkanzleien, Wirtschaftsberatungen und Unternehmen. Das Studium schließt gezielt die Lücke zwischen juristischer Theorie und betriebswirtschaftlicher Praxis im Sanierungsrecht.
Besonderheiten
- Hohe Vereinbarkeit mit dem Beruf: Die Kombination aus Studienbriefen, Online-Vorlesungen und Präsenztagen an Wochenenden ermöglicht ein individuelles und flexibles Studieren.
- Starker Praxisbezug: Dozierende mit hoher Praxiserfahrung vermitteln die Inhalte anhand realer Krisenszenarien.
- Kosten und Zulassung: Der Studiengang startet im Wintersemester, ist ohne N.C. zulassungsfrei und kostet 2.100 Euro pro Semester (zzgl. Semesterbeiträgen und 700 Euro Masterprüfungsgebühr).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die Zulassung zum Masterstudiengang setzt voraus: den Nachweis über einen ersten berufsqualifizierten Hochschulabschluss im Fach Wirtschafts- und Umweltrecht oder Wirtschaftsrecht mit der Note gut (mind. 2,5) oder Erste Juristische Prüfung mit der Note befriedigend (mind. 6,5 Punkte) oder einen vergleichbaren Studienabschluss und den Nachweis über eine qualifizierte berufspraktische Erfahrung von i. d. R. mindestens einem Jahr. Personen ohne Hochschulabschluss können mit dem Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung und dem Nachweis über eine mindestens dreijährige einschlägige berufliche Tätigkeit, die hinreichende Zusammenhänge mit diesem weiterbildende Masterstudiengang aufweist, zugelassen werden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester