Überblick
Der Masterstudiengang „Architektur / Bauen mit Bestand“ an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden fokussiert sich auf die zukunftsfähige Weiterentwicklung und Revitalisierung von bestehender Bausubstanz. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige, ökologische und sozial verantwortungsvolle Lösungen für moderne architektonische Herausforderungen. Absolventinnen und Absolventen erlangen mit dem Abschluss die formalen Voraussetzungen für die Kammerbefähigung.
Studieninhalte
Ob bei der Umnutzung von Verwaltungsbauten, der Modernisierung im Wohnungswesen oder der denkmalgerechten Revitalisierung ganzer Stadtquartiere – Absolventinnen und Absolventen übernehmen Schlüsselrollen an den zentralen Schnittstellen der modernen Architektur- und Baubranche.
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Architektur | Bauen mit Bestand“ (Master of Science) am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain (Campus Wiesbaden) widmet sich der ökologischen, ökonomischen und sozial verantwortlichen Transformation gebauter Umwelt. In einer Regelstudienzeit von vier Semestern entwickeln die Studierenden hohe Fachkompetenz, um architektonische Herausforderungen wissenschaftlich fundiert und praxisnah zu lösen. Das Studium legt dabei ein klares Augenmerk auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und den Erhalt bestehender Ressourcen.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert gestalterische, allgemeinwissenschaftliche und konstruktive Themenbereiche, wobei die Entwurfslehre das Zentrum des Studiums bildet:
- Architektonischer Entwurf: Kernelement der Ausbildung zur Bewältigung komplexer Transformations- und Revitalisierungsaufgaben.
- Konstruktive Fächer: Technische Vertiefung zur Bausubstanz und deren Erhalt bzw. Anpassung.
- Gestalterische & allgemeinwissenschaftliche Kurse: Ergänzende Module zur Schärfung des fachkritischen Profils.
- Master-Thesis: Abschlussarbeit mit praxisnahem Bezug (z. B. in Kooperation mit realen Projektpartnern).
Berufsperspektiven
Mit dem erfolgreichen Masterabschluss erwerben die Studierenden die Kammerbefähigung der Architektenkammer für die Eintragung als Architekt:in. Angesichts von Ressourcenschonung und demographischem Wandel eröffnet die Spezialisierung vielfältige Arbeitsfelder – von der Denkmalpflege über Nutzungsänderungen bis hin zur städtebaulichen Umgestaltung. Absolventinnen und Absolventen gestalten die Zukunft des Bauens dadurch aktiv und gesellschaftlich verantwortlich mit.
Besonderheiten
- Studiolehre: Durchführung der Entwurfsprojekte in direktem Kontakt mit den Lehrenden in speziell eingerichteten Studios.
- Modellbauwerkstatt: Bereitstellung einer umfassenden Werkzeug- und Maschinenausstattung für alle gängigen Modellbaumaterialien.
- Besondere Zulassungsvoraussetzungen: Erforderlich ist ein Architektur-Erststudium mit der Mindestnote 2,3 sowie die Einreichung einer digitalen Projektdokumentation (max. 20 Seiten mit Thesis und zwei Entwürfen). Bei einer Note über 2,3 muss die Projektdokumentation eine überdurchschnittliche Qualifikation nachweisen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die Zulassung zum Masterstudiengang Architektur / Bauen mit Bestand erfordert einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im Bereich Architektur. Das Studium setzt Vorkenntnisse voraus, die in der Regel durch einen Abschluss im Bereich Architektur mit mindestens 180 ECTS nachgewiesen werden. Weiteres Kriterium ist eine überdurchschnittliche fachliche Qualifikation, die mit der Mindestgesamtnote 2,3 nachgewiesen wird. Wird die Mindestgesamtnote von 2,3 nicht erreicht, ist mit der Bewerbung eine Projektdokumentation von max. 20 Seiten in digitaler Form einzureichen, in der Projekte aus dem ersten berufsqualifizierenden Studiengang dargestellt werden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester