Überblick
Der Masterstudiengang Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum widmet sich der systematischen Bekämpfung gesellschaftlicher Ausgrenzung. Studierende analysieren Vielschichtigkeiten von Benachteiligungen auf Basis aktueller Forschung und entwickeln zukunftsweisende Konzepte für mehr Teilhabe. Die Ausbildung qualifiziert für strategische Leitungsaufgaben im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
In ihrer beruflichen Praxis entwickeln Absolventinnen und Absolventen innovative Konzepte, um gesellschaftliche Ausgrenzung, Armut und intersektionale Benachteiligung zu überwinden sowie Inklusion, Chancengleichheit und soziale Teilhabe zu fördern. Der weiterführende Master-Studiengang im Fachbereich Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe vermittelt das Wissen, um Ausgrenzungsprozesse nach aktuellstem Forschungsstand zu bewerten und die bestehende Praxis zu verändern. In leitenden Funktionen passen Studierende Maßnahmen wissenschaftlich fundiert und praxisnah an unterschiedliche Zielgruppen und deren Problemlagen an.
Studieninhalte & Module
Das Studium verknüpft Theorie- und Praxiswissen unter anderem durch Fallbeispiele aus dem Berufsalltag, Exkursionen und ein integriertes Praxisprojekt. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen:
- Inklusion & Intersektionalität: Analyse und Bewertung gesellschaftlicher Benachteiligungen und Exklusionsprozesse.
- Konzept- & Projektentwicklung: Erarbeitung und Gestaltung innovativer Maßnahmen für das Sozialwesen.
- Forschung & Wissenschaftliches Arbeiten: Absolvierung eines Lehr-Forschungsprojekts (z. B. beim eigenen Träger) sowie die eigenständige Bearbeitung komplexer Fragestellungen im Rahmen der Masterarbeit.
Berufsperspektiven
Der Abschluss Master of Arts (M.A.) qualifiziert für wissenschaftlich fundierte, leitende Tätigkeiten in Praxisfeldern der Sozialen Arbeit, der Gesundheit und der Bildung. Zudem ermöglicht der Master-Abschluss den Zugang zum höheren Dienst. Absolventinnen und Absolventen sind darauf vorbereitet, komplexe Problemstellungen im Sozialwesen strukturiert zu analysieren und neue Methoden auf ihre Praxistauglichkeit hin zu beurteilen.
Besonderheiten
- Studienstruktur für Berufstätige: Das Studium ist in Vollzeit (4 Semester) oder Teilzeit (8 Semester) möglich. Lehrveranstaltungen finden gebündelt an Studientagen (meist Montag und Dienstag) statt, ergänzt durch Blocktermine und E-Learning-Anteile.
- Zusatzzertifikat: Über das Angebot „Bachelor & More“ können zusätzliche Bescheinigungen und ab 12 Credit Points ein gesondertes Zertifikat über Zusatzleistungen erworben werden.
- Praxis- und Auslandsförderung: Praxisprojekte können beim eigenen Träger absolviert werden. Zudem bietet die Hochschule Unterstützung bei geplanten Auslandsaufenthalten.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Erster Hochschulabschluss, z.B. ein Diplom oder Bachelorabschluss (Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Elementarpädagogik, Gemeindepädagogik und Diakonie, Pflege) oder ein anderes einschlägiges Hochschulstudium. In der Regel müssen im Bachelor-Studiengang verwandte Fächer studiert worden sein. Näheres regelt die Zulassungsordnung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester