Überblick
Der Masterstudiengang Konstruktionsbionik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes verbindet ingenieurwissenschaftliche Konstruktionslehre mit biologischen Wirkprinzipien. Das Studium ist als berufsbegleitendes Fernstudium ausgelegt und kombiniert flexible Selbstlernphasen mit vereinzelten Präsenzveranstaltungen an Wochenenden in Saarbrücken. Studierende lernen, Phänomene aus der Natur systematisch zu analysieren und für innovative technische Entwicklungen sowie Leichtbaukonzepte zu nutzen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Konstruktionsbionik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes verbindet ingenieurwissenschaftliche Konstruktionslehre mit biologischen Wirkprinzipien. Das Studium ist als berufsbegleitendes Fernstudium konzipiert, das flexible Selbstlernphasen mit vereinzelten Präsenzveranstaltungen an Wochenenden in Saarbrücken kombiniert. Studierende lernen dabei, Phänomene aus der Natur systematisch zu analysieren und für innovative technische Entwicklungen sowie Leichtbaukonzepte zu nutzen.
Typische Studieninhalte & Module
Die Vermittlung fächerübergreifender Methoden steht im Fokus der Ausbildung. Typische Bausteine umfassen:
- Biomimetische Konstruktion und Leichtbau: Übertragung biologischer Struktur- und Formprinzipien auf technische Bauteile.
- Materialbionik und Werkstoffkunde: Analyse natürlicher Materialien sowie Entwicklung neuartiger Verbundwerkstoffe.
- Numerische Simulation und Optimierung: Anwendung evolutionärer Algorithmen und computergestützter Berechnungsverfahren.
- Bionische Sensorik und Aktorik: Nutzung biologischer Prinzipien der Informationsverarbeitung und Steuerung.
- Innovationsmanagement: Systematische Abwicklung bionischer Produktentwicklungen in der Praxis.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen entwickeln ressourcenschonende Komponenten, optimieren Strukturen nach dem Vorbild der Natur und gestalten neuartige Werkstoffe für die Industrie. Sie arbeiten an der Schnittstelle von Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften und Naturwissenschaften.
Typische Tätigkeitsfelder sind:
- Automobil- sowie Luft- und Raumfahrtindustrie: Konstruktion extrem belastbarer und gewichtsoptimierter Bauteile.
- Medizintechnik: Entwicklung von Bioprothesen, funktionellen Oberflächen und Implantaten.
- Forschung und Entwicklung: Identifikation und Umsetzung neuer bionischer Wirkprinzipien in Industrie und Wissenschaft.
- Technische Unternehmensberatung: Unterstützung von Betrieben bei innovativen Entwicklungsprozessen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerber/innen mit weniger als 210 ECTS-Punkten können die fehlenden Punkte in Harmonisierungssemestern nachholen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester