Überblick
Der Masterstudiengang Wissenschafts- und Technikgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal beleuchtet die historische Entwicklung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und technologischen Innovationen. Das Fach wird im Rahmen eines kombinatorischen Zwei-Fach-Masters der Geistes- und Kulturwissenschaften studiert und individuell kombiniert. Studierende analysieren dabei die komplexen Wechselwirkungen zwischen Forschung, Technik, Gesellschaft und Kultur.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der kombinatorische Masterstudiengang „Wissenschafts- und Technikgeschichte“ an der Bergischen Universität Wuppertal untersucht das Zusammenspiel von wissenschaftlichem Fortschritt, technischer Entwicklung und gesellschaftlichem Wandel aus historischer Perspektive. Als Teil eines flexiblen Zwei-Fach-Masters lässt sich das Fach individuell mit weiteren geistes- oder kulturwissenschaftlichen Disziplinen kombinieren. Studierende erwerben vertiefte analytische Fähigkeiten, um komplexe Innovationsprozesse in ihren historischen und kulturellen Kontexten zu verstehen.
Typische Studieninhalte & Module
Im Zentrum stehen die Entstehungsmuster moderner Wissensgesellschaften sowie die Analyse technischer Systeme:
- Geschichte der Naturwissenschaften: Wandel von Theorien, wissenschaftlichen Methoden und Institutionen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart.
- Technik- und Innovationsgeschichte: Entwicklung technischer Infrastrukturen, Industrie- und Umweltgeschichte sowie Technologietransfer.
- Wissen, Gesellschaft und Kultur: Wechselwirkungen zwischen Forschung, Politik, Wirtschaft und Ethik.
- Theorie und Methoden: Historische Diskursanalyse, Quellenkritik und Wissenschaftstheorie.
- Kombinationsbereich: Interdisziplinäre Verknüpfung mit dem gewählten zweiten Hauptfach (z. B. Philosophie, Germanistik oder Geschichte).
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen arbeiten in Museen, Archiven und wissenschaftlichen Bibliotheken, wo sie Ausstellungen konzipieren, historische Bestände erschließen und Sammlungen betreuen. Darüber hinaus finden sie Tätigkeitsfelder in der Wissenschaftskommunikation, im Wissenschaftsmanagement sowie im Journalismus, bei Verlagen und Stiftungen. Weitere Qualifikationspfade bieten sich in der Politikberatung, der Technikfolgenabschätzung in Unternehmen sowie in der akademischen Forschung und Lehre im Rahmen einer Promotion.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester