Überblick
Der Masterstudiengang Angewandte Versorgungsforschung vermittelt wissenschaftliche und praktische Kompetenzen zur Analyse sowie Optimierung von Strukturen im Gesundheitswesen. Studierende lernen, komplexe Versorgungsabläufe mithilfe empirischer Forschungsmethoden zu evaluieren und innovative Versorgungskonzepte zu entwickeln. Das Studium bereitet qualifiziert auf anspruchsvolle Aufgaben in der Gesundheitsforschung, bei Leistungsträgern sowie im Wissenschaftsmanagement vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Pflegewissenschaft, Empirie und Gesundheitsökonomie vermittelt der Masterstudiengang Angewandte Versorgungsforschung an der Katholischen Stiftungshochschule München fundierte wissenschaftliche sowie praktische Kompetenzen zur Gestaltung des Gesundheitswesens. Studierende analysieren und optimieren komplexe Versorgungsstrukturen und -abläufe auf Basis evidenzbasierter Erkenntnisse. Durch die Verknüpfung von Forschungsmethodik und Praxisorientierung bereitet das Bildungsangebot zielgerichtet auf die Weiterentwicklung von Versorgungskonzepten vor.
Typische Studieninhalte & Module
- Empirische Forschungsmethoden: Quantitative und qualitative Erhebungsmethoden sowie statistische Datenanalyse im Gesundheitswesen
- Versorgungsforschung & Evaluation: Wissenschaftliche Bewertung von Versorgungsmodellen, Ergebnisqualität und Patientensicherheit
- Gesundheitsökonomie & -politik: Analyse von Finanzierungsstrukturen, rechtlichen Rahmenbedingungen und Systemsteuerungen
- Innovations- & Qualitätsmanagement: Entwicklung, Implementierung und Steuerung zukunftsfähiger Praxis- und Versorgungskonzepte
- Wissenschaftsmanagement & Ethik: Projektsteuerung sowie ethische Reflexion in der angewandten Gesundheitsforschung
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen stehen vielfältige Karrierewege in wissenschaftlichen, administrativen und gestaltenden Positionen des Gesundheitssektors offen:
- Forschungseinrichtungen & Hochschulen: Wissenschaftliche Mitarbeit in Forschungsprojekten, Evaluation von Gesundheitsprogrammen sowie die Option zur Promotion
- Leistungsträger & Krankenkassen: Aufgaben im Versorgungsmanagement, in der Qualitätssicherung sowie bei der Bedarfs- und Strukturplanung
- Gesundheitseinrichtungen & Verbände: Stabsstellen für Qualitäts-, Risiko- und Innovationsmanagement in Kliniken, Pflegebetrieben und Wohlfahrtsverbänden
- Wissenschaftsmanagement & Beratung: Projektleitung und Politikberatung an der Schnittstelle von Forschung, Praxis und Gesundheitsverwaltung
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
-mind. 6-semestriges fachverwandtes BA- oder Diplomstudium -Note des letzten Studienabschlusses: mind. 2,5
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester