Überblick
Der konsekutive Masterstudiengang Public Health an der Berlin School of Public Health bündelt die Fachexpertise renommierter Berliner Institutionen wie der Humboldt-Universität zu Berlin, der Charité sowie der TU und ASH Berlin. In der Bundeshauptstadt erwerben Studierende eine forschungsorientierte Ausbildung, um gesundheitliche Herausforderungen der Bevölkerung wissenschaftlich zu analysieren. Das Studium zeichnet sich besonders durch die vielseitige Verknüpfung von medizinischen, soziologischen und gesundheitsökonomischen Perspektiven aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der konsekutive Masterstudiengang Public Health (M.Sc.) ist ein methodisch-wissenschaftlich orientiertes Vollzeitstudium mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern (120 ECTS). Das Studium wird als gemeinsamer Studiengang von der Alice Salomon Hochschule, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Technischen Universität Berlin durchgeführt, wobei die Immatrikulation an der Charité erfolgt. Es richtet sich an Absolvent*innen mit einem Public-Health-relevanten Bachelorabschluss (180 ECTS) und vermittelt interdisziplinäre Kompetenzen zur Analyse und Verbesserung der gesamtgesellschaftlichen Gesundheitssituation.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum umfasst insgesamt 17 Module, die theoretische und praktische Fertigkeiten aus verschiedenen Teildisziplinen vermitteln. Die Unterrichtssprache ist überwiegend Deutsch, ergänzt durch englischsprachige Module. Zu den zentralen Schwerpunkten gehören:
- Epidemiologie und Statistik: Quantitative Methoden zur Erforschung der Ausbreitung von Krankheiten in Bevölkerungen und Risikogruppen.
- Gesundheitssystem- und Versorgungsforschung: Analyse von Versorgungsstrukturen, Finanzierung von Gesundheitsleistungen und gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen.
- Sozial- und Verhaltenswissenschaften: Untersuchung gesellschaftlicher Lebensstile sowie psychologischer und sozialer Einflüsse auf die Gesundheit.
- Humanbiologie und Umweltmedizin: Identifikation von Krankheitsbildern sowie Analyse der Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt.
- Gesundheitsförderung und Prävention: Entwicklung von Strategien und Konzepten wie "Empowerment" zur Vermittlung von Gesundheitswissen.
Berufsperspektiven
Das Tätigkeitsfeld von Public-Health-Expert*innen verbindet die wissenschaftliche Forschung mit der praktischen Bewältigung von Gesundheitsfragen. Absolvent*innen arbeiten an der Schnittstelle von Gesundheitsforschung, sozialer Medizin und gesundheitsbezogener Technologiefolgenabschätzung. Zudem qualifiziert der Abschluss für analytische und konzeptionelle Aufgaben bei Akteuren des Gesundheitswesens, in der Versorgungsforschung oder in gesundheitspolitischen Organisationen.
Besonderheiten
- BUA-Joint Degree: Auszeichnung als forschungsstarker Kooperationsstudiengang im Rahmen der Berlin University Alliance.
- Drei Hochschulen – ein Abschluss: Verknüpfung der Fachexpertise von Charité, TU Berlin und Alice Salomon Hochschule.
- Eignungsprüfung: Die Auswahl erfolgt über ein elektronisches Bewerbungsverfahren (1. bis 31. Mai) sowie einen anschließenden Fachtest.
- Limitierte Studienplätze: Die Zulassungszahl ist auf ca. 60 Studienplätze pro Jahrgang begrenzt.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Der jährliche Bewerbungszeitraum ist vom 01.06. bis zum 15.07.
Detaillierte Informationen zur Bewerbung finden Sie unter:
https://www.charite.de/studium_lehre/bewerbung_zulassung/
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester