Überblick
Der weiterbildende Studiengang „Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement“ (KaVoMa) an der Universität Bonn bereitet Fachkräfte gezielt auf komplexe Krisensituationen und strategisches Risikomanagement vor. In Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe vermittelt der Studiengang am Standort Bonn fundierte Konzepte zur Prävention und Notfallbewältigung. Absolvierende schließen mit dem Titel „Master of Disaster Management and Risk Governance“ ab und qualifizieren sich für Führungskräfteaufgaben im zivilen Schutzwesen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen steuern in der Praxis Maßnahmen der Notfallhilfe, entwickeln präventive Schutzkonzepte und übernehmen Führungs- sowie Fachaufgaben im nationalen und internationalen Bevölkerungsschutz. Der weiterbildende Studiengang „Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement“ (KaVoMa) wird seit 2006 von der Universität Bonn in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angeboten. Er führt in fünf bis sechs Semestern zum Abschluss „Master of Disaster Management and Risk Governance“ (120 ECTS).
Studieninhalte & Module
Das berufsbegleitende Studium basiert auf einem Blended-Learning-Konzept, das Präsenzwochenenden mit Phasen des Selbststudiums verbindet. Es gliedert sich in zwölf aufeinander aufbauende Module:
- Interdisziplinäre Grundlagen: Zwölf aufeinander abgestimmte Module zu Katastrophenvorsorge und Risikomanagement.
- Medizinische und psychosoziale Vorsorge: Spezialisierte Inhalte wie das Modul „Public Health, medizinische und psychosoziale Vorsorge und Notfallhilfe“.
- Praxismodul: Integration und Anrechnung außerhochschulischer Praxiserfahrungen aus Beruf, Praktika oder qualifiziertem Ehrenamt.
- Masterarbeit: Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit im Themenfeld des Studiengangs.
Berufsperspektiven
Die Einsatzfelder liegen in der strategischen und operativen Katastrophenvorsorge, bei staatlichen Akteuren des Bevölkerungsschutzes sowie bei nationalen und internationalen Hilfsorganisationen. Zudem qualifiziert das Studium für Leitungs- und Beratungsaufgaben in der Katastrophenmedizin, im Umwelt- und Risikomanagement sowie in der humanitären Hilfe. Absolventen wirken aktiv an Schnittstellen von Politik, Wissenschaft und Einsatzpraxis mit.
Besonderheiten
- Partnerschaft mit dem BBK: Direktes Zusammenspiel von universitärer Forschung und behördlicher Expertise im Bevölkerungsschutz.
- Einzigartiger Veranstaltungsort: Die Präsenzveranstaltungen finden überwiegend an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.
- Flexibilität durch Anrechnung: Die Studiendauer kann sich durch die Anerchnung Vorerfahrungen im Praxismodul um bis zu 9 Monate verkürzen.
- Zielgerichteter Zugang: Das weiterbildende Studium richtet sich an Fachkräfte mit einem ersten Hochschulabschluss und mindestens drei Jahren fachspezifischer Berufserfahrung (Studiengebühren: 14.750 Euro).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester