Überblick
An der Hochschule Coburg bereitet der Bachelorstudiengang Maschinenbau - Digitale Entwicklung und Simulation Studierende auf die moderne, computergestützte Produktentstehung vor. Am Standort Coburg lernen angehende Ingenieurinnen und Ingenieure, wie technische Systeme von der ersten Idee bis zur Serienreife mithilfe virtueller Methoden konzipiert und optimiert werden. Durch die gezielte Verbindung von klassischen Maschinenbaugrundlagen mit innovativen Simulationsverfahren erwerben die Absolventen gefragte Zukunftskompetenzen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen begleiten und optimieren den gesamten Entwicklungsprozess technischer Produkte – von der ersten Idee über die Materialauswahl und Fertigung bis hin zur Inbetriebnahme – auf digitaler und virtueller Basis. Der grundständige Studiengang „Maschinenbau – Digitale Entwicklung und Simulation“ an der Hochschule Coburg vermittelt hierfür fundierte Kenntnisse in Konstruktion, CAx-Systemen und Simulationsmethoden. Das siebensemestrige Vollzeitstudium führt zum Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.) und bereitet auf die verkürzten Innovationszyklen der modernen Industrie vor.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte kombinieren ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit spezialisierten Methoden der digitalen Produktentwicklung:
- Grundlagen (1.–3. Semester): Konstruktion und Maschinenelemente, CAx und Konstruktionssystematik, Mathematik, Mechanik, Informatik und Programmieren, Projektmanagement, Betriebswirtschaftslehre.
- Vertiefung (ab 4. Semester): Simulationsmethoden, Vertiefung Konstruktion und Maschinenelemente, Strömungsmechanik und Wärmeübertragung, Steuerungs- und Regelungstechnik, Digitalisierung der Wertschöpfungskette, Werkstofftechnologie.
- Wahlpflichtbereich: Freiformflächenmodellierung, Vertiefung in der Finite-Elemente-Analyse, Kunststoffgerechtes Modellieren, Angewandte Konstruktionslehre.
- Praxis und Abschluss: Integriertes Praxissemester sowie die Bachelorarbeit im 7. Semester (vor Ort oder in der Industrie).
Berufsperspektiven
Durch die Spezialisierung auf digitale Prozesse erwerben die Studierenden gefragte Kompetenzen für die moderne Arbeitswelt. Die Einsatzfelder reichen von der virtuellen Konstruktion und Simulation über das Material- und Prozessmanagement bis hin zur praktischen Umsetzung in Industrieunternehmen. Durch frühzeitige Praxisprojekte und Kooperationen mit Partnern aus der Industrie wird der direkte Berufseinstieg gefördert.
Besonderheiten
- Orientierungssemester: Ein flexibler Einstieg mit ersten Prüfungsleistungen ist bereits vor dem regulären Studienstart (z. B. im Sommersemester) möglich.
- Flexibles Praxissemester: Das praktische Studiensemester kann wahlweise im 4. oder 6. Semester absolviert werden, auf Wunsch auch im Ausland.
- Praxisnahe Studienformen: Das Studium kann auch dual oder in der Variante „PraxisPlus“ studiert werden.
- Zulassung: Der Studiengang ist zulassungsfrei (kein NC).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Im Sommersemester ist eine Immatrikulation nur im Orientierungssemester möglich.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester