Überblick
Der Bachelorstudiengang Geschichtswissenschaft an der Universität Tübingen bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit historischen Veränderungsprozessen menschlicher Gesellschaften. Neben einem umfassenden epochenübergreifenden Lehrangebot punktet das Studium am Standort Tübingen mit der Möglichkeit, einen deutsch-französischen Doppelabschluss zu erwerben. Studierende ergründen politische, kulturelle und soziale Entwicklungen von der Antike bis zur Gegenwart.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Bachelorstudiengang Geschichtswissenschaft an der Universität Tübingen zeichnet sich durch seine umfassende fachliche Differenzierung in sieben spezialisierte Seminare und Institute aus, die unter anderem seltene Schwerpunkte wie Osteuropäische Geschichte, Geschichtliche Landeskunde sowie Public History abdecken.
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Geschichtswissenschaft an der Universität Tübingen befasst sich mit vergangenen menschlichen Lebenswelten und untersucht deren zeitlichen Wandel. Die Studierenden analysieren die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Ursachen sowie Bedingungen für historische Veränderungen und Kontinuitäten. Durch die Aufteilung des Fachs in verschiedene Institute erhalten Studierende differenzierte Zugriffe auf sämtliche Epochen und Teilbereiche der Geschichte.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte gliedern sich gemäß der Struktur der Tübinger Institute in folgende Schwerpunkte:
- Alte Geschichte: Erforschung der Antike.
- Mittelalterliche Geschichte: Untersuchung der Lebenswelten des Mittelalters.
- Neuere Geschichte: Analyse der Entwicklungen in der Neuzeit.
- Zeitgeschichte und Nordamerikanische Geschichte: Betrachtung der jüngeren Vergangenheit und regionaler Entwicklungen.
- Osteuropäische Geschichte und Landeskunde: Spezialisierte Zugänge zur Geschichte Osteuropas.
- Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften: Regionalgeschichtliche Ansätze und mehodische Grundlagen.
- Fachdidaktik und Public History: Konzepte zur Vermittlung von Geschichte in Schule, Medien und Öffentlichkeit.
Berufsperspektiven
Durch die Einbindung von Fachdidaktik und Public History bereitet das Studium auf Tätigkeiten in der Bildungsarbeit sowie in der öffentlichen Geschichtsvermittlung vor. Zudem schult die wissenschaftliche Praxis das kritische Denken und die Analyse komplexer gesellschaftlicher Prozesse für vielfältige akademische und praktische Berufsfelder.
Besonderheiten
Das Studium bietet mit über 140 zur Auswahl stehenden Lehrveranstaltungen eine außergewöhnlich große Wahlfreiheit. Rund 100 Historiker*innen betreuen die etwa 1.550 Geschichtsstudierenden, während mehr als 30 Forschungsprojekte für eine enge Anbindung an die aktuelle Wissenschaftspraxis sorgen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester