Überblick
An der Universität Tübingen vereint der Bachelorstudiengang Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie Erkenntnisse aus der Psychologie sowie der Erziehungswissenschaft. Studierende untersuchen individuelle sowie gesellschaftliche Einflussfaktoren auf Lernprozesse mithilfe moderner statistischer Verfahren. Die Ausbildung am Standort Tübingen bereitet gezielt darauf vor, Bildungsdebatten und -strukturen auf Basis empirischer Evidenz mitzugestalten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Psychologie, Erziehungswissenschaft und angrenzenden Fächern kombiniert der Bachelorstudiengang „Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie“ (EBPP) an der Universität Tübingen Fachwissen mit quantitativen Forschungsmethoden. Studierende lernen, Lehr- und Lernprozesse anhand von Daten sowie statistischen Auswertungen wissenschaftlich zu untersuchen und evidenzbasierte Erkenntnisse zur Verbesserung des Bildungssystems zu gewinnen. Das sechssemestrige Studium umfasst 180 ECTS-Punkte, beginnt im Wintersemester und ist auf maximal 30 Studienplätze begrenzt.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung verknüpft theoretische Grundlagen mit moderner Datenanalyse und praktischen Anwendungen:
- Psychologie und Erziehungswissenschaft: Relevante Inhalte zu Lern- und Lehrprozessen sowie individuellen Voraussetzungen wie Begabung und Motivation.
- Quantitative Forschungsmethoden: Verfahren zur Erhebung empirischer Daten im Bildungsbereich.
- Statistische Auswertung: Methoden zur Analyse von Daten für belastbare und aussagekräftige Forschungsergebnisse.
- Praxis- und Projektarbeit: Praktische Umsetzung der Lehrinhalte durch Übungen und eigene Forschungsprojekte.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind in allen Bereichen gefragt, in denen Lehren und Lernen eine zentrale Rolle spielen. Dazu zählen Tätigkeiten in der Bildungsverwaltung, Bildungspolitik, Schulentwicklung, Weiterbildung sowie in der Diagnostik und Förderung. Zudem eröffnen sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Stiftungen, Bildungsverlagen oder in der wissenschaftlichen Forschung.
Besonderheiten
- Spitzenplatzierung im CHE-Ranking 2025: Die Tübinger Erziehungswissenschaft zählt zur Spitzengruppe und erzielte Bestnoten für Studiensituation, Betreuung, Lehrangebot und Ausstattung.
- Persönliche Studienatmosphäre: Aufgrund der Begrenzung auf maximal 30 Plätze bietet der Studiengang ein enges, persönliches Umfeld und intensiven Austausch.
- Schnupperstudium: Studieninteressierte haben die Möglichkeit, vorab Lehrveranstaltungen zu besuchen und Kontakte zu Studierenden zu knüpfen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
• Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung • Weitere Kriterien: Gesellschaftliches oder ehrenamtliches Engagement, pädagogische Vorerfahrungen, außerschulische Leistungen, wie die erfolgreiche Teilnahme an Landes oder Bundes-Wettbewerben (Anrechnung in Form von Bonuspunkten. Die Anrechnung auf die HZB-Note kann einmalig um 0,3 Punkte verbessert werden) • Die Unterrichtssprache im Studiengang ist Deutsch. Da ein Großteil der Literatur in der Pädagogischen Psychologie in englischer Sprache verfasst ist, wird als Lektüre- und Quellensprache Englisch auf B2 Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) erwartet. Auch für einzelne Veranstaltungen gilt, dass diese ggf. in englischer Sprache abgehalten werden können. Erwartet werden daher auch ausreichende Kenntnisse in Englisch als Unterrichtssprache auf B2 Niveau (GER).
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester