Überblick
An der Universität Tübingen verbindet der Bachelorstudiengang Bioinformatik moderne IT-Methoden zielgerichtet mit den Lebenswissenschaften. Studierende am Standort Tübingen erlernen die Analyse komplexer biologischer Daten für innovative Anwendungsfelder in der Pharmazie, Biotechnologie und Medizin. Das Fundament bilden dabei ausgewogene Inhalte aus der Informatik, Mathematik sowie den Naturwissenschaften.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen der Bioinformatik verarbeiten und analysieren komplexe Daten im Anwendungsbereich der Lebenswissenschaften, Medizin und Biotechnologie. Der Bachelorstudiengang „Bioinformatik“ an der Universität Tübingen vermittelt praxisorientiertes Wissen mit einem fundierten theoretischen Hintergrund und richtet sich an Studieninteressierte mit Grundverständnis für Informatik, Mathematik, Biologie und Chemie. Das dreijährige Studium fördert gezielt die Berufsfähigkeit für Schnittstellentätigkeiten in der Forschung sowie in der Industrie.
Über den Studiengang
Der grundständige Studiengang kombiniert systematisch die mathematisch-informatische Ausbildung mit den Lebenswissenschaften. Die Studierenden erwerben fachliche Kompetenzen sowie praktische Fähigkeiten für die Informationsverarbeitung in biologischen und medizinischen Kontexten. Der Unterricht findet in einer Mischung aus Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Praktika statt.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte gliedern sich modular auf und gewichten die Bereiche Natur-/Lebenswissenschaften sowie Mathematik/Informatik zu gleichen Teilen.
- Informatik und Mathematik: Grundlagen der Programmierung, Datenverarbeitung und mathematische Basisbereiche.
- Lebenswissenschaften: Grundlegende Veranstaltungen in Biologie und Chemie.
- Bioinformatik: Spezifische Methoden und Werkzeuge zur Analyse biological Daten.
- Schlüsselqualifikationen: Lern-, Arbeits- und Präsentationstechniken sowie systematisches Arbeiten.
- Vertiefungsveranstaltungen: Wahlmöglichkeiten ab dem 5. Semester in Bioinformatik, Informatik oder Lebenswissenschaften.
Berufsperspektiven
Durch den schnellen technologischen Fortschritt bei Hochdurchsatzmethoden zur Datengenerierung wächst der Bedarf an Fachkräften in der Pharmaindustrie, Biotechnologie, Medizininformatik und Biologie stetig. Aufgrund der hohen fachlichen Anforderungen wählen viele Absolvierende nach dem Bachelorabschluss eine Promotion im Rahmen von Forschungsgruppen der Lebenswissenschaften. Langfristig etabliert sich die Bioinformatik als fester Bestandteil interdisziplinärer Arbeitsgruppen außerhalb und innerhalb der Hochschulen.
Besonderheiten
- Studienbeginn: Das Studium kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester aufgenommen werden.
- Strukturierter Studienverlauf: In den ersten vier Semestern ist der Ablauf vollständig vorgegeben, ab dem 5. Semester bestehen individuelle Vertiefungsmöglichkeiten.
- Ausgewogene Gewichtung: Gleiche Anteile von Natur-/Lebenswissenschaften und Mathematik/Informatik im Curriculum.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester