Überblick
An der Hochschule Konstanz verbindet der Bachelorstudiengang Gesundheits- und Medizininformatik fundamentale IT-Kenntnisse mit den spezifischen Anforderungen des modernen Gesundheitswesens. Studierende lernen am Standort Konstanz, innovative digitale Technologien für die medizinische Versorgung, automatisierte Bildanalyse und E-Health-Anwendungen zu konzipieren. Die interdisziplinäre Ausrichtung bereitet gezielt auf eine gefragte Schnittstellenfunktion in einem dynamisch wachsenden Zukunftsmarkt vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Informatik, Medizin und Wirtschaft bereitet der Bachelorstudiengang „Gesundheits- und Medizininformatik“ an der Hochschule Konstanz (HTWG) auf die digitale Transformation im Gesundheitswesen vor. Studierende lernen in diesem siebensemestrigen Vollzeitstudium, technische Lösungen wie Health-Apps, Klinik-Software oder E-Health-Portale zu entwickeln. Der akkreditierte Studiengang der Fakultät Informatik schließt mit dem Bachelor of Science (B. Sc.) ab und bietet 32 Studienplätze jeweils zum Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Das Studium verbindet Fachwissen aus der Informationstechnologie mit medizinischen und wirtschaftlichen Fragestellungen:
- Informatik & Softwareentwicklung: Entwicklung technischer Systeme sowie Aufbereitung und Verwertung medizinischer Daten
- Medizin & E-Health: Erfassen medizinischer Prozesse und Verstehen der Anforderungen von Fachkräften im Gesundheitswesen
- Wirtschaft & Management: Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge und IT-Projektmanagement in Gesundheitseinrichtungen
- Praxisprojekte: Konzeption und Umsetzung praxisnaher Lösungen wie Patientenportale und Versorgungs-Apps
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen erwartet ein großer Arbeitsmarkt in einer zukunftsorientierten Branche. Sie arbeiten an den Schnittstellen von IT und Medizin, beispielsweise als IT-Projektleiter, Softwareingenieure, Solution Architects, Business Analysten oder Unternehmensberater. Zu den Einsatzorten zählen Krankenhäuser, Medizintechnik- und Softwareunternehmen sowie Beratungsfirmen im Gesundheitswesen.
Besonderheiten
- Keine Vorkenntnisse nötig: Der Studiengang ist so aufgebaut, dass er auch ohne spezifische Vorkenntnisse erfolgreich absolviert werden kann.
- Spezielle Stipendien: Es stehen vier Deutschlandstipendien speziell für Studierende der Gesundheits- und Medizininformatik zur Verfügung.
- Hoher Praxisbezug und enge Betreuung: Durch überschaubare Studiengruppen (32 Plätze) profitieren Studierende von einem engen Austausch mit den Dozierenden und direktem Praxisbezug.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester