Überblick
Die Hochschule Mittweida bietet mit der Spezialisierung Ressourceneffiziente Fertigungstechnik im Bachelorstudiengang Maschinenbau eine zukunftsorientierte Ingenieursausbildung am Standort Mittweida an. Das Studium vermittelt fundiertes Wissen darüber, wie industrielle Produktionsprozesse ökonomisch und zugleich umweltschonend gestaltet werden können. Absolventinnen und Absolventen sichern sich damit hervorragende Karrierechancen in einer nachhaltig ausgerichteten Industrie.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs optimieren industrielle Fertigungsprozesse, um hohe Qualitätsansprüche mit moderner Ressourceneffizienz und Kosteneinsparung zu verbinden. Der grundständige Studiengang Ressourceneffiziente Fertigungstechnik wird an der Hochschule Mittweida als Spezialisierung innerhalb des Bachelorstudiengangs Maschinenbau angeboten. Das deutschsprachige Vollzeitstudium führt in einer Regelstudienzeit von sechs Semestern (180 ECTS) zum akademischen Grad Bachelor of Engineering (B.Eng.).
Studieninhalte & Module
In den ersten Semestern erwerben die Studierenden technische und naturwissenschaftliche Grundlagen, die durch Laborversuche und Seminare praktisch gefestigt werden. Ab dem vierten Semester erfolgt die Spezialisierung auf ressourceneffiziente Fertigungsverfahren. Den Abschluss bildet eine 20-wöchige Praxisphase inklusive Bachelorarbeit. Ausgewählte Kernmodule sind:
- Grundlagen der Fertigungstechnik, Werkstofftechnik und Konstruktion
- Technische Mechanik, Mathematik, Physik und Allgemeine Chemie
- CAD-Techniken, Messtechnik/Fertigungsmesstechnik und Elektrotechnik
- Ressourceneffiziente Bearbeitungsverfahren und Fertigungsprozessgestaltung
- Umformtechnik, Schweiß- und Fügetechnik sowie Abtrenntechnik
- CNC-Programmierung, Kunststofftechnik und Hydraulik/Pneumatik
- Automatisierungstechnik, Technische Thermodynamik/Strömungslehre und Antriebstechnik
- Kooperatives Entwicklungsprojekt, Businessmanagement und Fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen
Berufsperspektiven
Nach dem Abschluss arbeiten Absolvent:innen beispielsweise als Fertigungsleiter:innen zur Koordination von Umformungsprozessen oder sind in der Produktionsplanung sowie im Qualitätsmanagement tätig. Angesichts des hohen Ingenieurmangels in der Industrie bieten sich nationale wie internationale Einstiegsmöglichkeiten. Zudem besteht an der Hochschule Mittweida die Option auf ein weiterführendes Master-Studium (z. B. M.Eng. oder Dipl.-Ing. (FH)) sowie eine kooperative Promotion.
Besonderheiten
Das Studium ist zulassungsfrei (kein NC) sowie gebührenfrei und zeichnet sich durch das Motto „So viel Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich“ aus. Die Ausbildung erfolgt in kleinen Studiengruppen mit intensiver Betreuung durch industrieerfahrene Professor:innen und beinhaltet praktische Arbeiten in der hochschuleigenen Trainingsfabrik. Zudem bietet der Studienort Mittweida sehr niedrige Mieten und Lebenshaltungskosten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester