Überblick
An der Universität Gießen verbindet der Bachelorstudiengang Germanistik die Erforschung der deutschen Sprache und Literatur von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart mit kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektiven. Studierende können durch die gezielte Wahl eines Schwerpunkts in Sprach- oder Literaturwissenschaft eigene Akzente setzen. Das Studium kombiniert fundierte Theorie mit praxisnahen Projekten und bereitet vielseitig auf Tätigkeiten im Kultur-, Medien- und Bildungssektor vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von sprach- und literaturwissenschaftlicher Forschung sowie medien- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven erschließt der Bachelorstudiengang Germanistik an der Universität Gießen die Geschichte und Gegenwart der deutschen Sprache von ihren mittelalterlichen Anfängen bis heute. Studierende setzen durch die gezielte Wahl eines Schwerpunkts in Literatur oder Sprache eigene fachliche Akzente. Der grundständige Studiengang schließt mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab, umfasst 6 Semester (180 CP), startet im Wintersemester und ist zulassungsfrei ohne NC.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in ein germanistisches Hauptfach (80 CP), zwei Nebenfächer (je 40 CP), ein Pflichtpraktikum (10 CP) sowie das Thesis-Modul (10 CP). In den ersten beiden Jahren werden sprach- und literaturbezogene Inhalte parallel studiert, bevor die Vertiefung im gewählten Schwerpunkt erfolgt.
Zu den Kernmodulen zählen unter anderem:
- Schwerpunkt Literatur: „Epochen und institutionelle Kontexte der Literatur“, „Ausgewählte Probleme der Literaturwissenschaft“, „Literarische Bildung und kulturelle Praxis“ sowie wahlweise „Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie“, „Hauptwerke der Älteren Deutschen Literatur“ und „Hauptwerke der Neueren Deutschen Literatur“.
- Schwerpunkt Sprache: „Wort und Satz“, „Angewandte Linguistik“, „Text und Gespräch“, „Kommunikation und Grammatik“ sowie wahlweise „Sprachtheorie und Sprachphilosophie“.
- Fachübergreifend: „Deutsche Sprach- und Literaturgeschichte“.
Berufsperspektiven
Der Studiengang vermittelt zentrale Schlüsselqualifikationen für den reflektierten Umgang mit Sprache und Literatur sowie praktische Arbeitsformen. Mögliche Tätigkeitsfelder liegen im Verlagswesen, im Journalismus und der Öffentlichkeitsarbeit, in Bildungs- und Kultureinrichtungen, im Archiv-, Bibliotheks- und Museumswesen sowie im Bereich der Informationsdienstleistungen und Neuen Medien. Darüber hinaus bildet der Bachelor die wissenschaftliche Grundlage für ein anschließendes Masterstudium.
Besonderheiten
- Praxisbezug und Kooperation: Integration eines mindestens sechswöchigen Pflichtpraktikums in der vorlesungsfreien Zeit und enge Kooperation des Instituts mit dem Literarischen Zentrum Gießen (LZG).
- Studieneinstieg: Die JLU bietet Vorkurse zur Auffrischung des Wissens vor Studienbeginn an.
- Kombinationsvielfalt: Breites Angebot an wählbaren philologischen und geistes-/sozialwissenschaftlichen Nebenfächern (z. B. Anglophone Studies, Geschichte, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie oder verschiedene Romanisten und Slavistiken).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester