Überblick
Die Hochschule Mittweida bietet mit der Spezialisierung Softwareentwicklung innerhalb des Bachelors Angewandte Informatik eine zielgerichtete IT-Ausbildung in Mittweida an. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse in der Konzeption, Erstellung und Optimierung moderner Anwendungssysteme sowie innovativer Technologien. Das Studium bereitet praxisnah auf eine dynamische Berufswelt mit hervorragenden Karrierechancen in nahezu allen Branchen vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Softwareentwicklung (B.Sc.) an der Hochschule Mittweida ist eine vertiefende Studienrichtung innerhalb des Studiengangs Angewandte Informatik an der Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften. Das sechssemestrige Vollzeitstudium ist zulassungsfrei, gebührenfrei und umfasst 180 ECTS-Credits. Es kombiniert wissenschaftliche Erkenntnisse der Informatik mit einer lösungsorientierten, praxisnahen Ausbildung zur Bewältigung realer technischer und gesellschaftlicher Herausforderungen.
Studieninhalte & Module
Im ersten Studienjahr werden solide mathematische und informatische Grundlagen geschaffen, bevor im weiteren Verlauf die gezielte Spezialisierung auf die Softwareentwicklung folgt. Zu den zentralen Lehrinhalten gehören unter anderem:
- Grundlagen & Programmierung: Einführung in die Informatik I & II, Programmierung und Algorithmen (z. B. mit Java, C++ oder C#), Datenstrukturen im Anwendungskontext, Hardwarenahe Programmierung
- Systeme & Daten: Betriebssysteme, Rechnernetze, Datenbanken, Verteilte Systeme
- Theorie & Mathematik: Mathematik, Stochastik/Statistik, Theoretische Informatik
- Anwendung & Praxis: Softwaretechnik und Informationssysteme, Mensch-Maschine-Interaktion, Einführung in die IT-Sicherheit, IT- und Wirtschaftsprivatrecht
- Vertiefende Wahlmodule (Auswahl): Spezifische Programmierparadigmen, GPU-Programmierung, 2D/3D-Computergrafik
Berufsperspektiven
Aufgrund des stark steigenden Bedarfs an IT-Fachkräften bieten sich Absolventen hervorragende Zukunftschancen in Bereichen wie der Automobilindustrie, den Medien, dem Finanzwesen oder der Medizin. Sie arbeiten in Positionen als Software-Entwickler:innen, IT-Projektmanager:innen für agile Methoden, Problemanalytiker:innen oder Systemprogrammierer:innen. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt liegt bei knapp 50.000 Euro pro Jahr, wobei Master-Studiengänge – wie die in Mittweida angebotenen Programme zu Cybersecurity, Blockchain oder Medieninformatik – weitere Qualifizierungsmöglichkeiten bieten.
Besonderheiten
- Praxis-Highlight im 5. Semester: In einem interaktiven Wettkampf entwickelt das Softwareentwicklungsteam sichere Programme, während ein Team der IT-Sicherheit versucht, Schwachstellen aufzudecken.
- Keine Programmier-Vorkenntnisse erforderlich: Das Handwerk des Programmierens wird von Grund auf im Studium vermittelt; wichtig sind vor allem Neugier und Problemlösungskompetenz.
- Flexibilität im Studium: Ein Wechsel zur Vertiefung IT-Sicherheit ist nach dem ersten Studienjahr problemlos möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester