Überblick
Der Bachelorstudiengang Rechtswissenschaft für die öffentliche Verwaltung an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr in Hamburg bereitet Studierende gezielt auf eine Laufbahn im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst vor. Das praxisnahe Modell kombiniert ein rechtswissenschaftliches Fachstudium mit einer finanziellen Absicherung durch ein monatliches Studienentgelt. Die Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich damit direkt für vielfältige Aufgaben innerhalb der Bundeswehrverwaltung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Einzigartige Kombination aus juristischem Studium, finanzieller Unabhängigkeit und garantierter Übernahme im zivilen Dienst der Bundeswehr: Der duale Bachelor-Studiengang „Rechtswissenschaft für die öffentliche Verwaltung“ (LL.B.) an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg wird in Kooperation mit dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) angeboten. Das Angebot richtet sich an zivile Interessenten, die eine rechtswissenschaftliche Ausbildung mit klarem Schwerpunkt auf die öffentliche Verwaltung anstreben. Pro Jahrgang werden 25 Studienplätze vergeben, die Theorie und Praxis im öffentlichen Dienst miteinander verbinden.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt rechtliche und administrative Kenntnisse, die für eine gehobene Funktionsebene in der Bundeswehrverwaltung qualifizieren. Zu den Kernbereichen zählen:
- Rechtswissenschaft für die öffentliche Verwaltung: Vermittlung von juristischem Fachwissen für die Verwaltungspraxis.
- Personalwesen: Personalgewinnung, -auswahl, -entwicklung sowie die Bearbeitung von soldaten-, beamten-, tarif- und arbeitsrechtlichen Maßnahmen.
- Vertragswesen und Beschaffung: Bedarfsdeckung der Streitkräfte und Mitwirkung in integrierten Projektteams bei der Beschaffung von Wehrmaterial.
- Verwaltungsnahe Querschnittsaufgaben: Kenntnisse in den Bereichen Dienstleistung, Informationstechnik, Facility Management und Umweltschutz.
Berufsperspektiven
Nach erfolgreichem Abschluss ist grundsätzlich eine Übernahme als Beamtin/Beamter im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst oder als Tarifbeschäftigte/r in der Bundeswehrverwaltung vorgesehen. Die Einsatzorte liegen in verschiedenen Dienststellen im gesamten Bundesgebiet, wie beispielsweise in Köln, Bonn, Düsseldorf oder Koblenz. Nach dem Studium besteht eine Verpflichtung zu einer mindestens fünfjährigen Tätigkeit beim Arbeitgeber Bundeswehr.
Besonderheiten
- Attraktive Vergütung: Studierende erhalten auf Basis eines Studienvertrags ein monatliches Studienentgelt von 1.250 Euro; sämtliche Studiengebühren werden vom BAPersBw übernommen.
- Wohnraumnahmen: Bei Bedarf stehen moderne und kostengünstige Unterkünfte in Campusnähe bereit.
- Zugangsvoraussetzungen: Neben der allgemeinen Hochschulreife ist ein Zugang auch über berufliche Qualifikationen (§§ 37, 38 Hamburgisches Hochschulgesetz) möglich.
- Rahmenbedingungen: Vorausgesetzt werden die Bereitschaft zur Einhaltung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, uneingeschränkte bundesweite Versetzungsbereitschaft sowie für das Beamtenverhältnis die deutsche Staatsangehörigkeit (§ 7 BBG) und das Einhalten der Höchstaltersgrenze.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Das Studium ist mit einem Studienentgelt verbunden. Die Studienplätze werden auf www.bundeswehr-karriere.de ausgeschrieben.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Herbsttrimester