Überblick
An der HAWK am Gesundheitscampus Göttingen verbindet der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit im Gesundheitswesen klassische sozialpädagogische Inhaltsfelder mit gesundheitswissenschaftlichem Know-how. In sieben Semestern erlangen die Studierenden sowohl einen akademischen Abschluss als auch die Qualifikation für die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter. Durch die enge Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen liegt der Fokus auf der Schnittstelle zwischen Gesundheitsförderung, Prävention und sozialer Betreuung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang ist eine Kooperation der HAWK (Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen) und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). In einer Regelstudienzeit von 7 Semestern (210 ECTS) erwerben die Studierenden Kompetenzen für Tätigkeiten an der Schnittstelle von Sozial- und Gesundheitswesen. Im Fokus steht die Erforschung der Rolle der Sozialen Arbeit für mehr gesundheitliche Chancengerechtigkeit sowie der Zusammenhang von sozialer Lage und Bevölkerungsgesundheit.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert Theorie- und Praxismodule mit gesundheitsbezogenen Schwerpunkten:
- Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen: Basiswissen zu Gesundheitssystemen und medizinischen Kontexten.
- Soziale Aspekte von Gesundheit und Krankheit: Analyse gesellschaftlicher Einflüsse auf den Gesundheitszustand.
- Methoden- und Beratungskompetenz: Praktische Übungen in wissenschaftsbasierten Kommunikations- und Beratungsformen.
- Prävention: Konzepte zur Gesundheitsförderung und Vorbeugung sozialer Probleme.
- Studienintegriertes Praxissemester: Begleitetes Anerkennungspraktikum im 5. Semester zur direkten Erlangung der staatlichen Anerkennung.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen haben Zugang zu Berufsfeldern im gesamten Sozial- und Gesundheitssektor. Dazu zählen die beratende Tätigkeit in der klinischen Sozialarbeit von Universitätskliniken und Rehabilitationseinrichtungen sowie gesundheitsbezogene Aufgaben in der Kinder-, Jugend-, Schul- und Behindertenhilfe. Ebenso ist die Entwicklung von Präventionskonzepten auf regionaler oder Bundesebene möglich; zudem qualifiziert der Abschluss für einen anschließenden Masterstudiengang (wie den M.A. „Gesundheit und Innovation in der Sozialen Arbeit“).
Besonderheiten
- Kooperation & Standort: Enger Austausch mit der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Lehre am modern ausgestatteten Gesundheitscampus im Göttinger Sartorius-Quartier.
- Skills Labs: Praktisches Training von Beratungs- und Methodengebieten durch die Simulation realitätsnaher Situationen in einem geschützten Umfeld.
- Interprofessionelles Lernen: Gemeinsame Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekte mit Studierenden anderer Gesundheitsstudiengänge.
- Bewerbungsbonus: Ehrenamtliches Engagement oder die Pflege von Angehörigen werden bei der Vergabe der zulassungsbeschränkten Studienplätze als besondere fachliche Eignung berücksichtigt.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester