Überblick
Das Bachelorfach Geschichte an der TU Dresden bietet eine umfassende historische Ausbildung von der Antike bis zur Gegenwart im Rahmen des Studiengangs Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Studierende im sächsischen Dresden profitieren von vielfältigen Vertiefungsmöglichkeiten wie der Technik- oder Landesgeschichte sowie der engen Anbindung an namhafte Forschungseinrichtungen und Museen. Die Kombination aus wissenschaftlicher Methodik und praxisnahen Einblicken zeichnet das Studium besonders aus.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen analysieren und reflektieren historische Fragestellungen von der Antike bis zur Gegenwart mit wissenschaftlichen Methoden. Sie bewerten Quellenelemente sowie Forschungsliteratur kritisch und bereiten historische Erkenntnisse für Tätigkeiten in Forschung, Dokumentation, Archivwesen und Kulturvermittlung auf.
Über den Studiengang
Der Studiengang Geschichte an der TU Dresden wird als erstes oder zweites Hauptfach im Rahmen des Bachelorstudiengangs Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften (GKS) studiert. Das Studium bietet eine systematische fachhistorische Ausbildung von der Alten Geschichte bis zur Zeitgeschichte sowie in Spezialbereichen wie der Technik- und Wirtschaftsgeschichte. Es befähigt dazu, historische Phänomene epochenübergreifend zu erkennen, zu analysieren und eigenständig wissenschaftlich zu bearbeiten.
Studieninhalte & Module
- Einführung in die Geschichtswissenschaft: Erwerb von Grundfertigkeiten, Arbeitstechniken und historischen Methoden anhand von Quellenmaterial und Forschungsliteratur.
- Epochale und systematische Orientierung: Vorlesungen zur Alten, Mittelalterlichen und Neueren Geschichte sowie zur Sächsischen Landesgeschichte, Technik- und Wirtschaftsgeschichte.
- Grundlagenvertiefung: Seminaristische Vertiefungen und studentische Arbeitskreise, unter anderem zur Vorbereitung auf spätere Forschungszusammenhänge.
- Erweiterung Themen und Epochen: Vertiefung von Wissen und Methodenkompetenzen in Vorlesungen und Übungen.
- Forschungspraxis und Projektgestaltung: Berufspraktisch orientierte Seminare, Übungen zur Durchführung wissenschaftlicher Projekte sowie Einbettung der Bachelor-Arbeit.
- Allgemeine Qualifikationen (AQua): Absolvierung von wählbaren Sprachkursen sowie ein 6-wöchiges Pflichtpraktikum (im 1. Hauptfach).
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert durch die Vermittlung analytischer und methodischer Kompetenzen für Aufgaben in der Informationsaufbereitung, Bildung und Forschung. Absolventen können ihre Qualifikationen durch integrierte Praxisanteile gezielt auf Tätigkeitsfelder in Kultur, Medien, Archiven und Museen ausrichten. Zudem bildet der Bachelorabschluss die Grundlage für ein anschließendes Masterstudium.
Besonderheiten
Das Studium ist eng mit der Dresdner Kultur- und Wissenslandschaft vernetzt. Die Lehre wird unmittelbar durch Lehrangebote und Kooperationen mit Einrichtungen wie dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V., dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., der Forschungsstelle für Vergleichende Ordensforschung sowie mit Museen und Archiven vor Ort bereichert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Eignungsfeststellungsprüfungen in den meisten sprachlichen Ergänzungsbereichen notwendig (Latinum: Latinistik; Graecum: Gräzistik).
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester