Überblick
Der Bachelorstudiengang Energiewirtschaft und Energiedatenmanagement an der Fachhochschule Dortmund bereitet gezielt auf die Anforderungen eines dynamischen Energiemarktes vor. Das Studium verknüpft elektrotechnische Grundlagen mit wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnissen und moderner Informationstechnik. Durch die Einbindung eines Praxis- oder Auslandssemesters erwerben die Studierenden am Standort Dortmund praxisnahe Kompetenzen für die nachhaltige Gestaltung der Energiewende.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolvent*innen arbeiten an den Schnittstellen von Technik, Wirtschaft und IT, etwa im Regulierungsmanagement, in der Netzführung oder im Energiehandel. Der Bachelor-Studiengang „Energiewirtschaft und Energiedatenmanagement mit Praxissemester“ an der Fachhochschule Dortmund adressiert die Umbrüche der Energiewende sowie die fortschreitende Digitalisierung der Energiebranche. Das Studium vermittelt ein breit aufgestelltes Know-how aus elektrotechnischen Grundlagen, ökonomischen Zusammenhängen und moderner Informationstechnik.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung orientiert sich an der Wertschöpfungskette des Energiemarktes (Produktion, Netzbetrieb und Handel) und gliedert sich unter anderem in folgende Kernmodule:
- Mathematisch-naturwissenschaftliche & technische Grundlagen: Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Softwaretechnik und Ingenieurmethodik.
- Energietechnik & Netzbetrieb: Energietechnische Grundlagen, Grundlagen der elektrischen Energieverteilung, Elektrische Energieanlagen und Netze, Regenerative Energiequellen sowie Netzführung und -regelung.
- Energiewirtschaft & Recht: Energiewirtschaft und Projektmanagement, Wirtschaftliche Grundlagen, Regulatorische Energiewirtschaft, Wettbewerbliche Energiewirtschaft, Energiemanagement sowie Energierecht und Genehmigungsrecht.
- Informationstechnik & Datenmanagement: Messdatenerfassung & -verarbeitung, Anwendungssoftware, Energiedatenmanagement, Applikations- & Abrechnungssysteme, Energieinformationstechnik und Leitsysteme, Energiedatenverarbeitung sowie Informationssicherheit.
Berufsperspektiven
Durch die Kombination aus technischem, ökonomischem und digitalem Wissen sind Fachkräfte in Geschäftsfeldern wie der Energieautomation, dem Vertrieb oder bei neuen Marktakteuren gefragt. Sie bewerten wirtschaftliche Zusammenhänge, steuern Energiedaten und begleiten die Transformation der Strommärkte. Mit dem erfolgreichen Abschluss erwerben Studierende zudem das Recht, die geschützte Berufsbezeichnung Ingenieur*in (Ing.) zu führen.
Besonderheiten
- Flexibles Praxissemester: Das Studium kann wahlweise in 6 Semestern ohne oder in 7 Semestern mit Praxissemester absolviert werden; eine Entscheidung und Umschreibung ist auch während des Studiums ohne Leistungsverlust möglich.
- Geschützte Berufsbezeichnung: Neben dem Grad Bachelor of Engineering (B.Eng.) wird die Berechtigung erlangt, die Berufsbezeichnung Ingenieur*in (Ing.) zu führen.
- Interdisziplinärer Verbund: Der technische Teil lehnt sich an die Elektrische Energie- und Umwelttechnik an und wird direkt mit Energietechnik, Informatik und Ökonomie verzahnt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester