Überblick
Der Bachelorstudiengang Physikalische Technik an der Hochschule Mittweida vermittelt fundierte Kenntnisse an der Schnittstelle von Physik und Ingenieurwissenschaften. Die Studierenden erlernen die praktische Anwendung physikalischer Prinzipien in modernen industriellen Technologiefeldern. Das Studium bereitet gezielt auf eine berufliche Tätigkeit in der angewandten Forschung und Entwicklung vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Wie lässt sich physikalisches Wissen praktisch nutzen, um Zukunftstechnologien wie 3D-Druck, Laseranwendungen oder neue medizinische Diagnostikverfahren zu entwickeln? Der zulassungsfreie Studiengang "Physikalische Technik" an der Hochschule Mittweida kombiniert ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit einer gezielten Spezialisierung auf moderne Schlüsseltechnologien. Nach drei Semestern Orientierung wählen Studierende aus drei Vertiefungsrichtungen: Lasertechnik, 3D-Drucken oder Biophotonik.
Studieninhalte & Module
In den ersten drei Semestern erwerben die Studierenden breites physikalisch-technisches und ingenieurwissenschaftliches Basiswissen, bevor ab dem vierten Semester die Vertiefung in kleinen Gruppen erfolgt.
Kernmodule des Studiums:
- Mathematik & Naturwissenschaften: Mathematik (Analysis, Höhere Mathematische Methoden), Allgemeine Chemie, Mechanik, Strömungen/Wellen sowie Thermo- und Elektrodynamik
- Ingenieur- & Informationstechnik: Elektrotechnik, Konstruktion, CAD-Techniken, Grundlagen der Informationstechnologie und Prozedurale Programmierung
- Physikalische Technik: Werkstofftechnik, Physikalische Messtechnik, Technische Optik und Gerätetechnik
- Überfachliche Kompetenzen: Fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen
Wählbare Vertiefungen (ab dem 4. Semester):
- Lasertechnik: Anwendung gebündelten Lichts in der Fertigung, Medizintechnik, Analytik und Datenübertragung.
- 3D-Drucken: Additive Fertigungsverfahren zur automatisierten Herstellung individueller Produkte und funktioneller Baugruppen.
- Biophotonik: Optische Verfahren zur Untersuchung biologischer Proben (z. B. DNA, Zellen) für Diagnostik und Therapie.
Berufsperspektiven
Aufgrund des Bedarfs an spezialisiertem Fachpersonal stehen Absolventinnen und Absolventen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Industrie sowie in der Forschung offen. Sie sind in der Lage, physikalisch-technische Geräte und Messverfahren eigenständig zu entwickeln, zu betreiben und instand zu setzen. Ein aufbauendes Master-Studium im Bereich Physikalische Technik (M.Sc.) ist im Anschluss möglich.
Typische Berufsfelder:
- Forschung und Entwicklung an universitären und außeruniversitären Einrichtungen
- Industrielle Fertigung, Vertrieb und Kundendienst
- Automobilbau, Luft- und Raumfahrttechnik
- Medizintechnik, Pharmaindustrie und Biotechnologie
- Mess-, Umwelt- sowie Informations- und Kommunikationstechnik
Besonderheiten
- Kleine Studiengruppen: Die Ausbildung findet im Seminarverband statt, ergänzt durch Praktika in Zweier- oder Dreiergruppen für eine optimale praktische Kompetenzentwicklung.
- Persönliche Betreuung: Enger und unkomplizierter Kontakt zu den Professorinnen und Professoren.
- Forschungsanbindung: Nutzen vom exzellenten Ruf des ansässigen Laserinstituts Hochschule Mittweida.
- Formalia: Der Studiengang ist akkreditiert, umfasst 6 Semester (180 ECTS) und ist gebührenfrei.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester