Überblick
Der Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften an der Leibniz Universität Hannover untersucht die Strukturen, Veränderungsprozesse und Konfliktfelder moderner Gesellschaften. Studierende analysieren soziale Phänomene wie den Wandel der Arbeitswelt, Globalisierungseffekte sowie kulturelle Dynamiken. Ein wesentliches Merkmal des Studiums in Hannover ist die intensive Ausbildung in den Methoden der empirischen Sozialforschung.
Studieninhalte
Ob in der Markt- und Meinungsforschung, der Personalentwicklung, der Verbandsarbeit oder im Projektmanagement: Das Studium der Sozialwissenschaften eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.
Über den Studiengang
Der grundständige 1-Fach-Bachelor of Arts an der Leibniz Universität Hannover befasst sich mit dem Aufbau von Gesellschaften, dem Wandel der Arbeitswelt sowie den Ursachen sozialer Konflikte und Veränderungen. Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Grundqualifikationen, um komplexe soziale Phänomene mithilfe theoretischer Ansätze und empirischer Methoden eigenständig zu analysieren. Das deutschsprachige Studium hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und vermittelt die Kompetenz, gesellschaftliche Themenfelder kritisch zu reflektieren.
Studieninhalte & Module
Der Aufbau des Studiengangs ist interdisziplinär angelegt und verbindet Soziologie, Politische Wissenschaft und weitere Fachbereiche. Zu den Kernmodulen gehören unter anderem:
- Einführungsmodule: Einführung in die Soziologie, Einführung in die politische Wissenschaft, Individuum und Gesellschaft, Sozialstruktur und Sozialstatistik.
- Vertiefungen: Analyse von Gegenwartsgesellschaften sowie Staat und Politik.
- Empirische Sozialforschung: Nicht standardisierte-qualitative Verfahren sowie standardisierte quantifizierende Verfahren (inklusive Statistik 1 und 2).
- Wahlpflichtbereich (Themenschwerpunkte): Arbeit, Organisation und Sozialstaat; Bildung, Kultur und Lebensläufe; Kulturanthropologie und Weltgesellschaft.
- Wahlpflichtbereich (Interdisziplinär): Module aus anderen Fächern wie VWL, BWL, Jura, Philosophie, Geschichte oder Transformation Studies.
- Praxis & Abschluss: Forschungslernmodul, Praktikum (12 LP), Schlüsselkompetenzen und die Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Da es kein fest vorgeschriebenes Berufsbild gibt, erfordert der Berufseinstieg von Absolventinnen und Absolventen Eigeninitiative und Flexibilität. Mögliche Tätigkeitsfelder liegen in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre, der Öffentlichkeits- und Beratungsarbeit, der Personalentwicklung sowie der Konsumforschung. Zudem schafft der Bachelor die Grundlage für weiterführende Masterstudiengänge wie etwa „Atlantic Studies“ oder „Philosophy of Science“.
Besonderheiten
- Flexibles Studieren: Der Studiengang kann sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit studiert werden.
- Forschungsnah: In einem eigenen Forschungslernmodul setzen Studierende Erlerntes durch praktische Forschung um.
- Interdisziplinäres Profil: Möglichkeit zur Belegung von Modulen aus Nachbardisziplinen wie den Wirtschaftswissenschaften oder der Rechtswissenschaft.
- Internationales: Ein Auslandsaufenthalt ist im Studienverlauf möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie in der Zugangsordnung des Studiengangs: http://www.uni-hannover.de/zugangsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester