Überblick
Das berufsbegleitende Bachelorstudium an der Fachhochschule Dresden verknüpft pädagogische Fachkompetenzen mit praxisnahen Qualifikationen der Einrichtungsleitung. Am Standort Dresden erwerben die Studierenden sowohl tiefgreifendes Wissen über soziale Arbeit als auch essenzielle Führungskompetenzen im Management. Neben dem akademischen Grad führt der Abschluss direkt zur staatlichen Anerkennung als Sozialpädagogin beziehungsweise Sozialpädagoge.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich mit diesem Abschluss direkt für Führungs- und Leitungspositionen in Einrichtungen des Sozialwesens. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang an der Fachhochschule Dresden (FHD) verbindet sozialpädagogische Fachinhalte mit Managementwissen. Neben dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.) erwerben die Studierenden zeitgleich den Abschluss als „Staatlich anerkannte/r Sozialpädagoge/in“.
Studieninhalte & Module
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den Lebensphasen Kindheit und Jugend (bis 27 Jahre). Die Lehre ist praxisnah gestaltet und beinhaltet unter anderem Rollenspiele zu Beratungs- und Gerichtssituationen.
- Sozialwissenschaftliche Grundlagen: Theorie und Methodik der Sozialpädagogik und Sozialen Arbeit
- Sozialmanagement: Managementbezogene Studienschwerpunkte zur Qualifizierung für Leitungsaufgaben
- Rechtliche Grundlagen: Juristische Grundkenntnisse für den sozialen Bereich
- Haltung und Ethik: Sensibilisierung für eine professionelle Haltung auf Basis der Menschenrechte
- Praxistransfer: Praxisreflexion und Bearbeitung von Anwendungsbeispielen aus dem Berufsalltag
Berufsperspektiven
Aufgrund des hohen Bedarfs an Fach- und Führungskräften im Sozialsektor bieten sich Absolventen vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Sie sind in allen Arbeitsfeldern der Sozialpädagogik und Sozialen Arbeit gefragt. Die Kombination aus Pädagogik und Management befähigt sie insbesondere zur Führung von Teams und sozialen Einrichtungen.
Besonderheiten
- Einzigartiges Profil: In Sachsen die einzige Kombination aus Sozialpädagogik und Sozialmanagement im Bachelorbereich.
- Studiendauerverkürzung: Personen mit einer Ausbildung als Erzieher/in oder Heilerziehungspfleger/in können das Studium um 3 Semester verkürzen (6 statt 9 Semester).
- Berufsbegleitendes Format: Präsenzzeiten finden in der Regel an zwei Wochenenden im Monat (Freitagabend und Samstag) sowie in einer einwöchigen Blockveranstaltung statt.
- Familienfreundlich: Die sächsischen Schulferien sind vorlesungsfrei.
- Keine externen Praktika: Durch die geforderte parallele Berufstätigkeit im sozialen Bereich ist der Praxistransfer direkt integriert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die berufsbegleitende Variante für Quereinsteiger (9 Semester) beginnt jeweils im Sommersemester zum 01.04. des Jahres.
Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife, abgeschlossene Ausbildung als Erzieher/Erzieherin oder Heilerziehungspfleger/ Heilerziehungspflegerin
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester