Überblick
Der Bachelorstudiengang Geowissenschaften an der Leibniz Universität Hannover widmet sich der systematischen Erforschung der Entstehung und Verwandlung unseres Planeten. Studierende analysieren globale Umweltveränderungen, Georisiken und natürliche Rohstoffvorkommen mithilfe moderner Geländearbeit und Laboranalysen. Durch den Standort Hannover profitieren angehende Geowissenschaftler von einer hervorragenden Vernetzung mit führenden Forschungseinrichtungen und Fachbehörden.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Hannover zählt zu den attraktivsten geowissenschaftlichen Zentren Deutschlands, da vor Ort bedeutende außeruniversitäre Einrichtungen wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sowie das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) angesiedelt sind, was den Studierenden einzigartige Vernetzungs- und Praktikumsmöglichkeiten bietet.
Über den Studiengang
Der grundständige 1-Fach-Bachelorstudiengang Geowissenschaften an der Leibniz Universität Hannover umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und startet zum Wintersemester. Studierende erforschen die Prozesse, die den Planeten Erde auf verschiedenen zeitlichen und räumlichen Skalen formen und verändern. Unter Einsatz von Labor- und Geländeuntersuchungen, Datenauswertungen sowie Computersimulationen werden lösungsorientierte Ansätze für globale Herausforderungen wie Georisiken, Klimawandel und Ressourcennutzung erarbeitet.
Studieninhalte & Module
In den ersten vier Semestern wird das mathematisch-naturwissenschaftliche und geowissenschaftliche Fundament gelegt, ehe im dritten Studienjahr eine individuelle Schwerpunktsetzung erfolgt.
- Naturwissenschaftliche Grundlagen: Mathematik, Physik, Chemie und Biologie
- Klassische Geowissenschaften: Grundlagen der Geologie, Mineralogie und Bodenkunde
- Vertiefungsrichtung Geologie
- Vertiefungsrichtung Bodenkunde
- Vertiefungsrichtung Mineralogie/Geochemie
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen stehen vielfältige Tätigkeitsfelder in Ingenieur- und Consultingbüros, Umweltbehörden, Umweltlaboren sowie in Betrieben zur Bodenkartierung, Bodenschatzerschließung und Altlastensanierung offen. Zudem bieten Ämter des Bundes und der Länder, Museen sowie universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitute Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch eine Weiterqualifikation über verschiedene Masterstudiengänge (z. B. Geowissenschaften oder Landschaftswissenschaften) ist möglich.
Besonderheiten
- Zulassungsfrei: Die Einschreibung erfolgt ohne Auswahlverfahren direkt mit der Hochschulzugangsberechtigung.
- Gelände- und Laborarbeit: Das Studium erfordert Freude am Experimentieren sowie eine gute körperliche Kondition für Exkursionen und Geländeübungen.
- Internationalität: Ein Auslandsaufenthalt ist im Studienverlauf möglich, jedoch nicht verpflichtend.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie in der Zugangsordnung des Studiengangs: http://www.uni-hannover.de/zugangsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester