Überblick
Der Bachelorstudiengang Biotechnologie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg verknüpft naturwissenschaftliche Grundlagen mit modernen ingenieurwissenschaftlichen Verfahren. Am Standort Hamburg lernen die Studierenden, biologische Prozesse gezielt für medizinische, ökologische sowie industrielle Innovationen nutzbar zu machen. Die interdisziplinäre Ausbildung qualifiziert für vielfältige Einsatzbereiche in einer zukunftsträchtigen Schlüsselbranche.
Studieninhalte
Wie lassen sich biologische Prozesse nutzen, um innovative Lösungen für Gesundheit, Umwelt und Industrie zu entwickeln?
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Biotechnologie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) verbindet Naturwissenschaft und Technik. Als Querschnittstechnologie verknüpft das Studium Biologie und Biochemie mit Physik, Chemie, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften und Informatik. Es bereitet Studierende darauf vor, Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten und Innovationen in einem hochdynamischen Feld voranzutreiben.
Studieninhalte & Module
Das Studium ist breit aufgestellt und vermittelt Schritt für Schritt ein naturwissenschaftlich-technisches Fundament:
- 1. und 2. Semester: Grundlagen in Mathematik, Physik, Chemie, organischer Chemie, Biochemie und Informatik sowie ein Wahlpflichtmodul für Schlüsselkompetenzen (z. B. wissenschaftliches Arbeiten oder Projektmanagement).
- 3. und 4. Semester: Anwendungsorientierte Module wie Strömungslehre, Messtechnik, Elektronik, Instrumentelle Analytik, Bioreaktortechnik, Steriltechnik, Sicherheitstechnik sowie angewandte Mikrobiologie und Biochemie.
- 5. und 6. Semester: Vertiefung in Betriebswirtschaft, Recht und weiteren Wahlpflichtfächern sowie Absolvierung eines sechsmonatigen Praktikums.
- 7. Semester: Erstellung der Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen sind als Ingenieur*innen in Branchen wie Medizin, Pharmazie, Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und Umwelttechnologie gefragt. Mögliche Einsatzbereiche sind die Produktion therapeutischer Wirkstoffe, der Betrieb von Bioreaktoren, die Kultivierung von Ersatzgewebe oder die Entwicklung von Biokraftstoffen. Darüber hinaus bieten sich Tätigkeiten in analytischen und diagnostischen Laboren, bei Umwelt- und Gesundheitsbehörden sowie im technischen Vertrieb oder Anlagenmanagement an.
Besonderheiten
- Praxis- und Auslandsaufenthalte: Ein sechsmonatiges Praktikum ist fest im Studium verankert, und zwei Zeitfenster ermöglichen das Studieren an einer anderen Hochschule im In- oder Ausland.
- Voraussetzungen: Es wird keine Vorpraxis verlangt. Benötigt werden Englischkenntnisse auf B2-Niveau (bei ausländischen Abschlüssen zudem Deutsch C1). Ein Zugang ist neben dem Abitur/Fachabitur auch über eine berufliche Qualifikation möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester