Überblick
An der Universität Freiburg bietet der Bachelorstudiengang Sozial- und Kulturanthropologie faszinierende Einblicke in die Vielfalt menschlicher Gemeinschaftsformen und Lebensweisen auf der ganzen Welt. Das Studium beleuchtet gesellschaftliche sowie kulturelle Dynamiken mit einem besonderen Fokus auf Asien, Afrika und Lateinamerika. Studierende entwickeln ein tiefes Verständnis für globale Verflechtungen und schärfen ihren Blick für interkulturelle Zusammenhänge.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von kulturellen und sozialen Prozessen vermittelt der grundständige 2-Fächer-Studiengang Sozial- und Kulturanthropologie (B.A.) an der Universität Freiburg Einblicke in die Vielfalt menschlichen Zusammenlebens weltweit. Studierende lernen, gegenwartsbezogen komplexe lokale Lebenswelten zu analysieren und in globale Zusammenhänge einzuordnen. Das Studium fördert durch theoretisch vergleichende und methodisch fundierte Ansätze die interkulturelle Kompetenz, die Reflexion der eigenen Positioniertheit sowie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum führt von den wissenschaftlichen Grundlagen und historischen Wurzeln des Faches bis zur eigenständigen theoretischen Vertiefung und praktischen Forschung:
- Einführende Module: Vermittlung zentraler Arbeitsweisen, fachhistorischer Grundlagen, empirischer Forschungsmethoden und globaler Verflechtungen.
- Einführung in spezifische Sachgebiete: Auswahl von zwei der vier Schwerpunkte: Politik/Soziale Beziehungen, Wirtschaft, Mensch-Umwelt-Beziehungen oder Religion.
- Ausgewählte Themenbereiche der Sozial- und Kulturanthropologie: Exemplarische Einblicke in wechselnde, an aktuellen Forschungsthemen orientierte Fragestellungen.
- Vertiefung sozial- und kulturanthropologischer Fragestellungen I & II: Entwicklung eigener theoretischer Analysen und wissenschaftlicher Positionen.
- Wahlpflichtmodule (Studienprojekt / Berufspraxis / Auslandsstudium): Praktische Profilbildung wahlweise durch ein Praktikum, ein Auslandssemester oder Übungsforschung.
Berufsperspektiven
Die erworbenen sozial- und kulturwissenschaftlichen Kompetenzen qualifizieren für vielfältige Berufsfelder in einer globalisierten Welt. Absolventinnen und Absolventen finden Tätigkeitsmöglichkeiten in der internationalen Zusammenarbeit, der Entwicklungshilfe sowie bei internationalen und supranationalen Organisationen. Weitere Berufsfelder umfassen Kultur, Medien, Zivilgesellschaft, Migrationsarbeit, Wissenschaft und Forschung, Erwachsenenbildung sowie Dokumentations- und Archiveinrichtungen.
Besonderheiten
- Regionale Schwerpunkte: Profilbildende Ausrichtung auf die Regionen Asien, Afrika und Lateinamerika.
- Internationale Tandem-Lehrforschung: Möglichkeit zur eigenständigen Übungsforschung in Kooperation mit der Gadjah Mada Universität Yogyakarta (UGM) in Indonesien.
- Flexible Praxis- und Auslandselemente: Individuelle Gestaltung des Studienprofils durch wählbare Praxis-, Forschungs- oder Auslandsformate.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester