Überblick
Der Bachelorstudiengang Archäologische Wissenschaften an der Universität Freiburg widmet sich der systematischen Erforschung menschlicher Zeugnisse von der Frühgeschichte bis ins Mittelalter. Studierende analysieren materielle Kulturfunde wie Bauwerke, Artefakte sowie Kunstgegenstände und rekonstruieren damit vergangene Lebenswelten. Das Freiburger Institut zeichnet sich dabei durch ein besonders vielseitiges Themenspektrum sowie eine hohe Praxisrelevanz aus.
Studieninhalte
Das Institut für Archäologische Wissenschaften an der Universität Freiburg zählt mit seinen sechs Fachbereichen zu den umfassendsten und vielfältigsten archäologischen Instituten im deutschsprachigen Raum.
Über den Studiengang
Der grundständige 2-Fächer-Bachelorstudiengang Archäologische Wissenschaften (B.A.) vermittelt fundamentale Grundlagen zur Erforschung vergangener Kulturen von den ersten menschlichen Aktivitäten bis ins späte Mittelalter. Studierende untersuchen materielle Zeugnisse wie Werkzeuge, Gebäude, Grabbeigaben oder Kunstobjekte in ihrem jeweiligen historischen Kontext. Der zulassungsfreie Studiengang hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern (180 ECTS-Punkte) und startet im Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Studierende wählen aus sechs Fachrichtungen zunächst vier für ihre Grundlagenmodule aus und spezialisieren sich anschließend durch die Vertiefung einer dieser Disziplinen:
- Urgeschichtliche Archäologie
- Vorderasiatische Archäologie
- Klassische Archäologie
- Provinzialrömische Archäologie
- Christliche Archäologie und byzantinische Kunstgeschichte
- Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters
Ergänzt werden die fachspezifischen Inhalte durch angewandte Praxismodule:
- Übungen zur archäologischen Dokumentation sowie zum „Bestimmen und vergleichenden Sehen“
- Ausgrabungspraktikum im Gelände
- Museumsarbeit und Mitwirkung bei der Ausstellungsvorbereitung
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt Kompetenzen in der Aufbereitung und Analyse großer Datenmengen sowie im professionellen Umgang mit materiellen Objekten. Absolvent*innen finden Tätigkeitsfelder in Museen, der Denkmalpflege, bei Grabungsfirmen, im Kulturmanagement, im Verlagswesen, im Journalismus sowie in der Erwachsenenbildung. Zudem legt der Abschluss das Fundament für weiterführende Masterprogramme im Bereich der Archäologie.
Besonderheiten
- Praxisnahe Ausbildung: Lehrgrabungen, Werkstatt- und Museumsarbeit sowie Exkursionen zu bedeutenden Fundstätten in Europa.
- Forschungseinblicke: Gemeinsames Erforschen von Themen wie Wikingerhandelsplätzen, mittelalterlichen Gräbern oder römischen Militärstandorten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester