Überblick
Das Nebenfach Kognitionswissenschaft im Rahmen des Bachelor of Arts an der Universität Freiburg widmet sich den Mechanismen menschlicher sowie künstlicher Informationsverarbeitung. Studierende untersuchen Denkvorgänge, Wahrnehmung, Sprachverarbeitung und Problemlösungskompetenzen aus einer wissenschaftlichen Perspektive. Das Studium am Standort Freiburg verbindet dabei fundierte theoretische Ansätze mit praktischen Anwendungs- und Forschungsfeldern.
Studieninhalte
Als interdisziplinäres Nebenfach zeichnet sich der Studiengang Kognitionswissenschaft (B.A.) an der Universität Freiburg durch die systematische Verbindung von geistes-, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Ansätzen zur Erforschung menschlicher und künstlicher Kognition aus. Studierende befassen sich sowohl theoretisch als auch in praktischen Projekten mit der Informationsverarbeitung, Wahrnehmung und Problembehandlung von Menschen sowie technischen Systemen. Das Studium vermittelt dabei fundierte Kenntnisse an der Schnittstelle von Mensch und Computer und schult in der Erstellung kognitiver Modellierungen.
Studieninhalte & Module
Das Studium kombiniert theoretical Grundlagen mit experimentellen Analysen und Programmiertechniken. Folgende Inhaltsbereiche stehen im Fokus:
- Grundlagen der Kognitionswissenschaft: Theorien zur Informationsverarbeitung, Wissensrepräsentation, Sprachverarbeitung sowie zur Steuerung von Aufmerksamkeit und Handlungen.
- Interdisziplinäre Perspektiven: Verzahnung von Fachwissen aus Philosophie, Anthropologie, Psychologie, Neurowissenschaften, Linguistik und Informatik.
- Mensch-Computer-Interaktion & KI: Erforschung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine sowie des eigenständigen Lernens künstlicher Systeme.
- Kognitive Modellierung: Erlernen von Programmiertechniken zur Erstellung kognitiver Simulationen und zur Übertragung experimenteller Hypothesen auf Computer.
- Knowledge Engineering: Modellierung von Wissen in technischen Systemen und systematische Bewertung von Computersystemen.
- Methodenkompetenz: Vermittlung geisteswissenschaftlich-analytischer, naturwissenschaftlich-experimenteller und synthetisch-konstruktiver Arbeitsweisen.
Berufsperspektiven
Die fundierte Ausbildung in interdisziplinären Analysemethoden bereitet auf Tätigkeiten an den Schnittstellen von Kognition, Informatik und Technik vor. Absolventinnen und Absolventen erwerben praxisrelevante Kompetenzen im Bereich Knowledge Engineering, der Bewertung von Computersystemen sowie der Entwicklung kognitiver Modelle. Zudem bildet das Nebenfach eine methodische Basis für anschließende Forschungsarbeiten und interdisziplinäre Berufsfelder in Kombination mit dem gewählten Hauptfach.
Besonderheiten
- Studiengangeinstellung: Dieser Studiengang wurde zum Wintersemester 2025/2026 aufgehoben; eine Erstzulassung im 1. Fachsemester ist nicht mehr möglich.
- Nebenfach-Konzeption: Das Fach ist als 2-Fächer-Nebenfach angelegt und richtet sich an Studierende mit Hauptfächern wie Philosophie, Sprachen, Geschichte oder Kulturwissenschaften.
- Lernumgebung: Die Lehrveranstaltungen weisen eine starke experimentelle Orientierung auf und bieten eine Betreuung in kleinen Lerngruppen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester