Überblick
Der Bachelorstudiengang Biotechnische Chemie an der TU Ilmenau verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen aus Chemie und Biologie mit technologischen Anwendungsfeldern. Studierende lernen am Standort Ilmenau, wie biologische Prozesse und chemische Reaktionen zur Entwicklung innovativer Arzneistoffe, nachhaltiger Materialien sowie moderner Diagnostikverfahren genutzt werden.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Biotechnische Chemie an der TU Ilmenau bietet eine bundesweit einmalige Kombination aus Natur- und Ingenieurwissenschaften mit dem Schwerpunkt Chemie und Biotechnik. Studierende erlernen das Verknüpfen biologischer und chemischer Prinzipien, um innovative Medikamente, medizinische Diagnoseverfahren oder nachhaltige Produkte wie biologisch abbaubare Kunststoffe zu entwickeln. Der NC-freie Studiengang vermittelt über sechs Semester fundierte Fachkenntnisse und schließt mit dem Bachelor of Science ab.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum gliedert sich in folgende Schwerpunkte:
- Grundlagenfächer (19 %): Allgemeine, Anorganische, Organische und Physikalische Chemie sowie Zellbiologie.
- Chemie und Biologie (36 %): Experimental- und Synthesechemie, Analytik, Technische Chemie, Biochemie und Molekularbiologie.
- Weitere naturwissenschaftlich-technische Fächer (25 %): Mathematik, Physik, Biotechnik, Anatomie, Physiologie und ingenieurwissenschaftliche Wahlfächer.
- Softskills (3 %): Vermittlung von fachübergreifenden Schlüsselkompetenzen.
- Praxis und Abschluss (17 %): Dreimonatiges Industrie- oder Forschungspraktikum im 6. Semester sowie die Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Durch die enge Verzahnung von Theorie und Laborpraxis besitzen Absolventinnen und Absolventen exzellente Berufsaussichten. Einsatzfelder finden sich in den Bereichen Life Sciences, Pharmazie, Nanotechnologie und Umweltschutz. Mögliche Arbeitgeber sind Industrieunternehmen, akademische Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder staatliche Behörden.
Besonderheiten
Ein herausragendes Merkmal ist der hohe Laboranteil: Bis zu drei Tage pro Woche arbeiten Studierende praktisch an chemischen und biochemischen Reaktionen. Kurze Wege auf dem Campus, der direkte Kontakt zu Lehrkräften sowie ein unterstützendes Mentoren- und Tutorenprogramm sorgen für eine intensive Betreuung. Zudem bieten sich Möglichkeiten für Studentische Hilfskraftstellen oder Praktika in universitätsnahen Instituten, wie dem Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik (iba) in Heiligenstadt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Allgemeine Hochschulreife - Fachgebundene Hochschulreife (Universität) in Technik oder Wirtschaft - Qualifizierte Berufstätige ohne Abitur unter bestimmten Voraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester