Überblick
Der Bachelorstudiengang Energie- und Verfahrenstechnik an der RPTU Kaiserslautern-Landau in Kaiserslautern widmet sich der nachhaltigen Gewinnung und effizienten Umwandlung von Rohstoffen und Energie. Studierende erlernen ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, um umweltschonende technische Prozesse für Industrie und Alltag zu entwickeln. Die Kombination aus Theorie, Laborarbeit und Praktika bereitet zielgerichtet auf zukunftsträchtige Aufgaben im Klima- und Ressourcenschutz vor.
Studieninhalte
Wie lassen sich Rohstoffe und Energie effizient umwandeln und nutzen, um Ressourcen zu schonen und Umwelt sowie Klima zu schützen?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Energie- und Verfahrenstechnik am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der RPTU Kaiserslautern vermittelt in 7 Semestern (210 ECTS) die Grundlagen zur Umwandlung und Optimierung von Stoff- und Energieprozessen. Studierende lernen, technische Anlagen zur Verarbeitung von Stoffen wie Wasser, Luft oder chemischen Substanzen zu planen, zu steuern und zu optimieren – etwa für die Herstellung von Lebensmitteln, Medikamenten oder sauberem Trinkwasser. Das deutschsprachige Vollzeit-Präsenzstudium ist zulassungsfrei und erfordert keine Eignungsprüfung.
Studieninhalte & Module
Die erste Studienphase vermittelt mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen. Ab dem sechsten Semester können individuelle Schwerpunkte gesetzt werden. Zu den zentralen Inhalten zählen:
- Mathematik und ingenieurwissenschaftliche Methoden
- Inhalte der Energie- und Verfahrenstechnik
- Einführung ins Programmieren
- Grundlagen der Chemie
- Wahlpflichtmodule zur Vertiefung in Verfahrenstechnik oder Energietechnik (ab 6. Semester)
- Praktische Arbeiten in vielfältigen Laboren
- Bachelorarbeit
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind in zahlreichen Branchen gefragte Fachkräfte. Einsatzmöglichkeiten bieten sich unter anderem in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Nahrungsmittel-, Papier- und Textilindustrie sowie in der Energieversorgung und Umwelttechnik. Der Abschluss ermöglicht sowohl den direkten Einstieg in den Berufsalltag als auch die Weiterqualifizierung über ein anschließendes Masterstudium.
Besonderheiten
- Vorgeschaltetes Grundpraktikum: Es wird ein 6-wöchiges Grundpraktikum (z. B. in einem technischen Betrieb) benötigt. Dieses sollte idealerweise vor Studienbeginn absolviert werden, muss jedoch spätestens bis zum Ende des 6. Semesters nachgewiesen werden.
- Hoher Praxisbezug: Neben den Laborarbeiten ist ein 16-wöchiges Fachpraktikum fest in das Studium integriert, um direkte Einblicke in den Berufsalltag zu vermitteln.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester