Die Karriere danach: Vom Profi-Handballer zum Sportmanager
Der gesamte Sport professionalisiert und differenziert sich weiter. An der Deutschen Sportmanagement Akademie (DSA) erlangen aktive Sportler wie Robert Schulze vom HSV Handball das Know-how für eine Karriere im Management.
✍️ Anja Eigen📅 17. September 2013⏱ 1 Min. Lesezeit
Wochenende im Stadion verbringen, das Vereinsgeschehen kennen wie die eigene Westentasche, spektakuläre Großveranstaltungen oder strategische Vorstandsentscheidungen vorbereiten – diese Art von Management ist für Menschen, die ihren Sport von Kindesbeinen an lieben, ein Traumjob. Viele ehemalige Profisportler finden im Sportmanagement ihre zweite berufliche Heimat. Wer auf dem boomenden Sportmarkt etwas bewegen will, benötigt eine zeitgemäße und flexible Ausbildung mit neuen Impulsen und einer sinnvollen Spezialisierung.
Die hat der Profi-Handballer Robert Schulze vom HSV Handball bei der Deutschen Sportmanagement Akademie (DSA) gefunden, an der er sich per Fernstudium zum Sportbetriebswirt weiterbildet. „Ich möchte mich im Bereich Sportmanagement weiterentwickeln. Das Studium bietet mir den kompletten Überblick und das Wissen, um auch nach der Profikarriere als Sportler weiterhin im Sport tätig zu sein“, so Schulze. Hochleistungssportlern kommen Fernstudiengänge sehr entgegen, die sich mit ihrem anspruchsvollen Trainings- und Wettkampfpensum flexibel kombinieren lassen. „Da das Training zweimal am Tag gestaffelt ist, bleibt zwischen den Trainingseinheiten immer Zeit zum Lernen“, beschreibt Schulze.
Die Geschäftsführerin der Deutschen Sportmanagement Akademie, Merle Losem, sieht in der Professionalisierung des Sports und in dem positiven Wachstumstrend der Branche die Haupttreiber für steigende Vielfalt der Ausbildungswege. „Noch ist die Ausbildung stark akademisch geprägt“, bemerkt sie. „Was berufsqualifizierende und kostengünstige Fortbildungen im Sportmanagement betrifft, wie die DSA sie konzipiert hat, ist das Angebot noch sehr überschaubar.“
Die Sportbranche bietet viele Chancen zur Spezialisierung
Das Sportmanagement ist facettenreich genug für solch unterschiedliche Akzente. Eventmanagement, Finanzierung und Controlling, Sportvermarktung oder Sportstättenmanagement stellen nur einige Beispiele für mögliche Spezialisierungen dar. Sponsoring und PR sowie das Management von Vereinen oder kommerziellen Sport- und Fitnessanbietern sind weitere Tätigkeitsbereiche.