Über die Kunst- und Musikhochschule
Die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), gegründet im Jahr 1990, gehört zu den führenden Kunst- und Filmhochschulen Deutschlands. Das Herzstück des akademischen Angebots bildet das interdisziplinäre Konzept des Studiengangs „Mediale Künste“, das als Projektstudium organisiert ist. Den Studierenden wird hierbei die Freiheit geboten, individuelle künstlerische und theoretische Schwerpunkte – darunter Film und Fernsehen, Medienkunst, Freie Kunst, Fotografie, Literarisches Schreiben sowie Kunst- und Medienwissenschaften – nach eigenen Interessen miteinander zu verknüpfen.
Das Studium kann entweder als grundständiges Diplomstudium (9 Semester, Diplom 1) oder als postgradualer Studiengang (4 Semester, Diplom 2) absolviert werden; beide Abschlüsse entsprechen international einem Master of Fine Arts (MFA). Darüber hinaus bietet die KHM ein strukturiertes Promotionsprogramm (Dr. phil.) an. Mit modernen Filmstudios, Schnittplätzen, Sound- und Speziallaboren wie dem exMedia Lab steht den Studierenden eine erstklassige technische Infrastruktur zur Verfügung, die experimentelles und professionelles Arbeiten auf höchstem Niveau ermöglicht.
Die hohe Qualität der Lehre spiegelt sich in der enormen internationalen Strahlkraft und den Erfolgen der Studierenden und Alumni wider. Jährlich werden KHM-Projekte mit etwa 70 bis 80 Preisen geehrt. Durch enge Vernetzungen mit der Medien- und Filmwirtschaft, Ausstellungsverbänden und internationalen Partnerhochschulen bereitet die KHM ihre Absolvent*innen optimal auf erfolgreiche Karrieren als freischaffende Künstler*innen, Regisseur*innen, Autor*innen oder Wissenschaftler*innen vor.
Besonderheiten
Die KHM zeichnet sich durch ihr hochflexibles, transdisziplinäres Projektstudium aus, das starre Fachgrenzen aufhebt und individuelle künstlerische Entfaltung in den Mittelpunkt stellt. Die herausragende Ausbildungsqualität zeigt sich unter anderem in drei goldenen Student-Oscars sowie regelmäßigen Vertretungen auf renommierten internationalen Ausstellungen wie der Biennale in Venedig. Ein internationaler Studierendenanteil von mindestens 40 Prozent sorgt zudem für eine vielfältige und weltoffene Akademie-Atmosphäre.